Erdbeben in Haiti
90 Tonnen Schweizer Hilfsgüter für Haiti
Der dritte Jumbo mit dringend benötigtem Material ist in Richtung Port-au-Prince unterwegs. Im Katastrophengebiet arbeitet ein Schweizer Ärzteteam rund um die Uhr im Universitätsspital. Zudem verteilen in der Provinz UNO-Blauhelme Schweizer Hilfspakete. Das Hauptaugenmerk der Eidgenossen liegt jedoch auf dem Wiederaufbau.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Mehr als eine Woche nach dem Eintreffen der ersten Schweizer Helfer in der Erdbebenregion Haitis sind mehrere Ärzte durch neues Personal ersetzt worden. Nun fliegt zudem ein drittes Flugzeug mit 90 Tonnen Hilfsgütern des Bundes in die Region.
Insgesamt stehen weiterhin mehr als 50 Personen im Einsatz. Ein Ärzteteam im Universitätsspital in der Hauptstadt Port-au-Prince hatte bis am Samstag 93 Operationen durchgeführt. Zudem leisteten die Ärzte Hilfe bei zehn Geburten.
«Jeden Tag kommen wir einen Schritt weiter», sagt Toni Frisch, Chef der Humanitären Hilfe des Bundes, in Haiti. Das Schweizer Team im Universitätsspital sei voraussichtlich noch zwei Monate im Einsatz.
Noch drei Schweizer vermisst
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) rechnet damit, dass die Phase der Nothilfe länger dauern wird als nach anderen Naturkatastrophen. Frisch sprach von «Wochen bis Monaten». «Wir sind aber erpicht darauf, schnell etwas für den Wiederaufbau zu tun und etwas Bleibendes zu leisten».
Von den rund 200 Schweizerinnen und Schweizer, die sich zur Zeit des Erdbebens in Haiti befanden, konnte die Botschaft bisher 197 kontaktieren. Drei Personen gelten weiterhin als vermisst.
(sda/rufi)
Meldungen im Tagesverlauf
- Brandkatastrophe in Katar: Mindestens 19 Tote
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus












A. Lund
Verfasst am: 30.1.2010 21:30
(DEZA) Toni Frisch
Eigelob! Bei Nepal ist Toni Frisch bereits der... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
H. Amrein, Luzern
Verfasst am: 25.1.2010 1:24
selbstdarstellung
selbstdarstellung!!
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten