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Kampf den Hooligans - nur noch Leichtbier in Stadien

Freitag, 22. Januar 2010, 17:51 Uhr, Aktualisiert 24.01.2010, 1:46 Uhr

In den Fussballstadien und deren Umgebung soll mittelfristig nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden. Für Hochrisikospiele wird ein Alkoholverbot geprüft. Zudem werden strengere Zutrittkontrollen eingeführt Diese und weitere Massnahmen sind vom siebten runden Tisch gegen Gewalt im und um den Sport beschlossen worden.

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Kampf gegen Gewalt an Sportanlässen

Der mittelfristige Wechsel zu Leichtbier ist in den Fussballstadien bereits vorgesehen. Die Einführung dieser Massnahme in den Eishockeystadien wird erst noch geprüft, da Verträge mit Brauereien bestehen, die nur normales Bier herstellen. Zudem müssen alkoholfreie Getränke billiger sein als Bier.

Diese Massnahmen, welche von Vertretern von Sportverbänden, Bund, Kantonen, Städten und der Fanarbeit erarbeitet wurden, sollen in den kommenden Monaten von den verantwortlichen Stellen umgesetzt werden.

Mustervereinbarung zur Sicherheit

Bis Ende März erarbeitet die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) nun eine Mustervereinbarung über Sicherheitsmassnahmen und -kosten. Diese soll den Clubs, Stadionbetreibern und lokalen Behörden ab der Saison 2010/2011 als Grundlage für den Abschluss verbindlicher Vereinbarungen dienen.

Bei der Kostenbeteiligung der Clubs werde deren wirtschaftliche Lage berücksichtigt, sagte Sportminister Ueli Maurer. Ferner werden Aus- und Weiterbildungsmodule für Sicherheits- und Fanverantwortliche ausgearbeitet, die Ende 2010 umgesetzt werden.

Charterfahrten statt Sonderzüge

Vorgesehen ist überdies ein Rahmenkonzept «Fanarbeit», das die Rolle und Aufgabe der Fanarbeit definiert. Zudem werden strengere Zutrittskontrollen und Massnahmen gegen das Abschiessen von Feuerwerkskörpern geprüft.

Fans sollen nicht mehr mit SBB-Sonderzügen, sondern mit Charterfahrten per Zug oder Bus an- und abreisen, wobei sie von Club-Betreuern begleitet werden müssen. Die Umsetzung dieses Entscheids erfolgt schrittweise im Laufe dieses Jahres. In Zusammenarbeit mit den Clubs wird die Swiss Football Ligue die Grundlagen für die Einführung einer Fancard ausarbeiten.

Das Konzept soll am nächsten Runden Tisch im dritten Quartal 2010 präsentiert werden.

(sda/hard)

Kommentare aktiv...

R. Arnold, Emmen

Verfasst am: 23.1.2010 10:04

Alkoholverbot ist nicht die Lösung!

Alkohol ist bei den Hooligans verpönt. Niemand... [1]  mehr

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S. wst

Verfasst am: 23.1.2010 3:14

Wieso?

Weshalb wird mein Ruf nach mehr (berechtigter)... [1]  mehr

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A. Holenstein, Partei der Parteilosen, Cross'n'Sun

Verfasst am: 22.1.2010 21:19

Brot und Spiele

und für den Geist die Promillen aus der Flasche!... [1]  mehr

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