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Sika mit deutlich weniger Umsatz

Montag, 11. Januar 2010, 9:12 Uhr, Aktualisiert 12:50 Uhr

Der Bauchemie-Konzern Sika hat im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernumsatz von rund 4,2 (Vorjahr 4,6) Milliarden Franken erzielt. Der Umsatz in Lokalwährungen ging um 3,9 Prozent zurück. Währungsumrechnungen schlugen mit 6,3 Prozent negativ zu Buche. Zum Ergebnis oder zum Ausblick machte Sika keine Angaben. Die gesamten Zahlen sollen Anfang März veröffentlicht werden.

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Bild Ein Sika-Mitarbeiter verschliesst ein grossses Fass. (key)
Vor allem bei den Produkten für die industrielle Fertigung musste Sika einen grossen Umsatzrückgang hinnehmen. keystone

Der Erlös in Lokalwährungen stieg 2009 in der Region IMEA (India, Middle East, Africa) um 11,2 Prozent und in der Region Lateinamerika um 8 Prozent, wie Sika weiter mitteilte. In der Region Asien/ Pazifik blieb er nahezu konstant (-0,1 Prozent), wobei die Umsatzentwicklung von Land zu Land unterschiedlich war.

Während Sika in Schwellenländern wie China oder Indonesien zweistellige Wachstumsraten erzielte, sank der Umsatz in OECD-Staaten (Japan, Australien, Neuseeland).

In den übrigen Regionen ging der Umsatz zurück: Europa Nord (-8,9 Prozent), Europa Süd (-4 Prozent), Nordamerika (-7,7 Prozent). Aufgrund der Umsatzsteigerung in den Schwellenländern erhöhte sich deren Umsatzanteil innert Jahresfrist von 32 Prozent auf 34 Prozent.

Der Umsatz mit Produkten für die Bauindustrie ging im vergangenen Jahr währungsbereinigt um 2 Prozent zurück bei einem Akquisitionseffekt von 2,9 Prozent. Bei den Produkten für die industrielle Fertigung (vor allem Fahrzeugindustrie) betrug der Umsatzrückgang 11,3 Prozent.

Die Talfahrt in der Autoindustrie und die Flaute auf dem Bau hatten bereits im Geschäftsjahr 2008 ihre Spuren im Unternehmensergebnis hinterlassen. 2008 hatte Sika zwar noch das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt.

Unter dem Strich sank der Reingewinn aber um 21,8 Prozent auf 267,4 Millionen Franken, nachdem der Konzern im Jahr 2007 noch einen Rekordgewinn von 342 Millionen Franken eingefahren hatte. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging 2008 um 17,4 Prozent auf 422 Millionen Franken zurück. Der Umsatz stieg noch um 1,1 Prozent auf rund 4,6 Milliarden Franken.

(sda/stom)

Kommentare aktiv...

N. Binsberger, St. Gallen

Verfasst am: 12.1.2010 1:54

Bravo, Ziel erreicht!

Irgendwann ist alles perfekt gebaut, was es... mehr

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