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Brandstifter im Aargau sind Linksautonome

Mittwoch, 6. Januar 2010, 11:11 Uhr, Aktualisiert 22:31 Uhr

Die Serie von Brandstiftungen an acht Autos in Aarau ist weitgehend geklärt. Zwei 20-jährige Männer gestanden in der Untersuchungshaft, ein Auto angezündet zu haben. Die Ermittlungsbehörde wirft ihnen fünf weitere Brandstiftungen vor. Der Hintergrund sei «unübersehbar ein politischer», so die Polizei.

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Brandstiftung im Aargau aufgeklärt

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Die fünf Brandstiftungen könnten den Männern zugeordnet werden, sagte Bezirksamtmann Dieter Gautschi an einer Pressekonferenz in Aarau. Die beiden Schweizer seien während der 46 Tage dauernden Untersuchungshaft «nicht sehr kooperativ» gewesen. Sie seien «fast täglich» vernommen worden.

Zwei weitere Brandstiftungen an Personenwagen der gehobenen Preisklasse könnten nicht abschliessend nachgewiesen werden, erklärte Gautschi weiter. Er leitet die noch nicht abgeschlossene Untersuchung. Die Tatverdächtigen wurde am 30. Dezember aus der Untersuchungshaft entlassen.

Sie waren am 14. November festgenommen worden, als die versucht hatten, erneut ein Auto in Brand zu setzen. Die Kantonspolizei Aargau hatte die Männer während längerer Zeit überwacht. Die acht Autos waren seit dem vergangenen Mai im Aarauer Quartier Zelgli in Brand gesetzt worden.

Bild Brennendes Auto einer Edelmarke, von Autonomen angezündet.
Allein bei den Autos summiert sich der Schaden auf 250'000 Fr. reuters/ symbolbild

Weil bei den Brandstiftungen in zwei Fällen gemäss Gautschi auch eine Gefahr für Leib und Leben bestanden hatte, droht den Männern eine Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren. Der Sachschaden an den Autos beläuft sich auf 250'000 Franken. Die gleichzeitig verübten Sprayereien an Gebäuden verursachten Schaden für weitere 100'000 Franken.

Die beiden Schweizer sind gemäss den Ermittlungsbehörden der linksautonomen Szene zuzurechnen. Es bestehe «unübersehbar ein politischer Hintergrund», sagte Gautschi. Es habe sich um eine «eigentlich Brandserie» gehandelt, hielt Polizeikommandant Stephan Reinhardt fest. Die Brände seien mit «krimineller Energie konspirativ geplant und durchgeführt worden».

(sda/fasc)

Kommentare aktiv...

J. K., Einsiedeln

Verfasst am: 7.1.2010 11:05

Luxuskarrossen im Quartier

...und nicht in den Garagen von Villen hinter... mehr

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M. Margeau, Au

Verfasst am: 7.1.2010 1:00

Mir sind autanzündende linke Jugendliche lieber...

... als besoffen autofahrende rechte... [1]  mehr

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H. Frühling

Verfasst am: 7.1.2010 0:54

Mehr- und Minderheiten

rechts <> links "Rechts" war und... mehr

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