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Schweiz sitzt auf Millionen von H1N1-Impfdosen

Dienstag, 5. Januar 2010, 18:28 Uhr, Aktualisiert 18:37 Uhr

Die Schweiz sitzt auf mehreren Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe fest. Von den insgesamt 13 Millionen Impfdosen sind 3 Millionen an die Kantone verteilt worden. Diese haben teilweise nur einen Bruchteil davon verwendet. Die meisten Impfdosen lagern aber immer noch beim Bund.

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Insgesamt hat der Bund 84 Millionen Franken für die H1N1-Impfdosen ausgegeben. Hinzu kommen die Lagerkosten.

Wie viel Menschen sich in der Schweiz gegen die Schweinegrippe haben impfen lassen kann das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nicht sagen. Darüber verschaffe man sich derzeit den Überblick, sagte BAG-Sprecher Jean-Louis Zurcher.

Die Kantone haben teilweise nur einen Bruchteil der Impfdosen gebraucht. Der Kanton Bern beispielsweise ging von einer Impfrate von 30 Prozent aus. Laut dem Kantonsapotheker Samuel Steiner haben sich aber nur 13 bis 15 Prozent der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Der Rest der Impfdosen liegt in Lagern.

Etwa vom Impfstoff Celtura stehen im Kanton Bern noch fast 80 Prozent der Impfdosen zur Verfügung. Und das ist nicht unproblematisch. Laut dem stellvertretenden Waadtländer Kantonsarzt Eric Masserey läuft das Verfalldatum für Celtura bereits im Frühling ab.

Nicht alle Kantone sitzen jedoch auf einer grossen Menge ungenutzten Impfstoffs. Entscheidend dafür ist das System, das sie für die Verteilung des Impfstoffes wählten. Während Kantone wie Bern feste Mengen des Impfstoffs bei Grossisten einlagern liessen, bestellten andere jeweils nach ihrem Bedarf.

So ging etwa der Kanton Zürich vor. Die Ärzte, Spitäler und Impfzentren im Kanton hätten die bestellten 300'000 Dosen direkt vom Grossisten erhalten, sagte Urs Rüegg, der Sprecher der Zürcher Gesundheitsdirektion. Auch die Kantone Graubünden und Wallis wählten ein solches System.

Auf der weitaus grössten Menge an Impfstoff sitzt indes der Bund. 4,5 Millionen Impfdosen sollen gespendet oder weiterverkauft werden, kündigte das BAG im Dezember an. Wie weit die Verhandlungen gediehen sind, will das BAG auf Anfrage nicht sagen.

Abzüglich der 3 Millionen verteilten Impfdosen und den 4,5 Millionen Impfdosen, die verkauft oder gespendet werden sollen, sind dies noch immer über 5 Millionen Impfdosen.

Der momentan nicht verwendete Impfstoff liegt laut BAG-Sprecher Zurcher bei der Armeeapotheke, bei Medikamenten-Grossverteilern oder bei den Produzenten.

(sda/schubeca)

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B. Arm, Zürich

Verfasst am: 9.1.2010 20:40

Korrektur & sry

vor 2 Tagen habe ich hier einen "Saich"... mehr

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M. Ebert

Verfasst am: 6.1.2010 17:04

Erkältungs-Impfungen...

...sind doch in ganz Europa abgelehnt worden.... mehr

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R. Bernhardsgrütter, Bern 22

Verfasst am: 6.1.2010 11:47

Bessere Vermarktungsstrategien sind gefragt

Um den riesigen Impfstoff-Überschuss sinnvoll... mehr

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