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Swissport-Angestellte streiken weiter

Sonntag, 3. Januar 2010, 14:14 Uhr

Rund 60 Angestellte der Bodenabfertigungsfirma Swissport haben auch am Sonntag am Flughafen Genf gestreikt. Gleichzeitig liefen Gespräche zwischen den Gewerkschaften und der Flughafenbetreiberin AIG. Die Angestellten der Bodenabfertigungsfirma Dnata hatten bereits am Samstagnachmittag ihre Arbeit wieder aufgenommen.

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Streikbilder aus Genf (unkomm.)

Die Swissport-Angestellten verlangen eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen im Rahmen der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV). Ein auf Anfang Jahr in Kraft getretener GAV berücksichtige ihre Forderungen nicht, kritisieren die Streikenden.

Die Gewerkschaften werfen der AIG vor, unter den Bodenabfertigungsfirmen einen erbitterten Konkurrenzkampf zu schüren, um die Preise auf dem Rücken des Personals zu drücken. Laut einem Sprecher der AIG hätten Gewerkschafter am Sonntag Swissport-Mitarbeiter daran gehindert, ihre Arbeit aufzunehmen.

Vom Ausstand am Sonntag ist vor allem die Gepäckabfertigung betroffen. Reisende müssen daher erneut länger auf ihr Gepäck warten. Zu Verspätungen sollte es dagegen nicht kommen.

Der Streik hatte am Samstagmorgen begonnen. Rund 150 Angestellte der beiden Bodenabfertigungsfirmen Dnata und Swissport waren in den Streik getreten. Der Ausstand führte zu Verspätungen und Wartezeiten für die Flugreisenden. Die AIG hatte den Streik an einem der verkehrsreichsten Wochenenden des Jahres als «komplett unverantwortlich» kritisiert.

Streik am Genfer Flughafen («Tagesschau» vom 02.01.2010)

Zumindest teilweise erfolgreich mit ihrer Streikaktion waren die Dnata-Angestellten: Sie konnten eine Lohnerhöhung, eine bessere Entschädigung der Nachtarbeit sowie das Versprechen durchsetzen, dass Verhandlungen für einen GAV aufgenommen würden, wie die Gewerkschaft VPOD mitteilte.

Vom Ausstand waren am Samstag hauptsächlich der Pistenunterhalt und die Gepäckabfertigung betroffen, insbesondere im Charter-Terminal. Um das streikende Personal teilweise zu ersetzen, waren vom Flughafen Zürich Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Swissport auf den Genfer Flughafen beordert worden. Trotzdem verkehrten einige Flüge verspätet, und die Passagiere mussten länger auf ihr Gepäck warten.

(sda/stom)

Kommentare aktiv...

P. Beutler

Verfasst am: 3.1.2010 19:54

Streiken gehört zu den

Grundrechten unseres Landes. Streiks werden nur... [1]  mehr

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N. Strolch, Laufenburg

Verfasst am: 3.1.2010 19:54

Würde mich nicht wundern...

...wenn die Gewerkschaftgangsterbande cgt der... mehr

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A. Schweiz, Zürich

Verfasst am: 3.1.2010 17:21

Der Lohn bestimmt

die freie Marktwirtschaft und sicher nicht die... mehr

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