International
Nigerianer reiste mit hochexplosivem Nitropenta
Gegen den mutmasslichen Attentäter aus Nigeria, der an Weihnachten auf dem Flug von Amsterdam nach Detroit Sprengstoff mitführte, wurde in den USA Anklage erhoben. Offenbar hatten die Passagiere des Flugs grosses Glück gehabt, da es sich bei dem Sprengstoff um Nitropenta handelt. Das Mittel wird auch militärisch genutzt und ist bereits in geringer Menge hochexplosiv.
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Ein US-Richter hat dem mutmasslichen Attentäter Umar Faruk Abdulmutallab am Samstag im Spital von Michigan – wo der 23-Jährige wegen Verbrennungen behandelt wird – die Anklageschrift vorgelesen.
Demnach soll er versucht haben, den Airbus der Fluggesellschaft Delta-Northwest Airlines beim Landeanflug in die Luft zu sprengen.
Laut Anklageschrift hatte der 23-Jährige ausgesagt, er wollte den Sprengstoff mit Hilfe einer in einer Spritze mitgebrachten Chemikalie zur Explosion bringen. Dabei zündete er seine Kleidung und die Flugzeugwand an und wurde darauf von Passagieren und Flugzeug-Crew überwältigt.
Den Ermittlern sagte Abdulmutallab, er sei in einem Trainingslager der Al Kaida im Jemen ausgebildet worden. Dort habe er den Sprengstoff erhalten sowie genaue Anweisungen, wie und wann er ihn einsetzen sollte. Unklar war allerdings, wann er sich im Jemen aufgehalten haben soll.
Abdulmutallab ist der jüngste Sohn eines angesehenen nigerianischen Ex-Ministers und Bankiers. Laut Medienberichten war Abdulmutallab schon als Jugendlicher für seine streng religiösen Überzeugungen bekannt. Später soll er zunehmend radikaler geworden so sein.
Schliesslich sei sein Vater so besorgt gewesen sei, dass er die US-Botschaft in Abuja und die nigerianischen Behörden vor etwa vier Wochen alarmiert habe.
Ein US-Beamter bestätigte, dass die Information im November nach Washington weitergeleitet wurde. Darauf sei Abdulmutallab auf eine Beobachtungsliste mit 550'000 anderen Namen gesetzt worden.
Die Informationen hätten aber nicht ausgereicht, um dem 23-Jährigen das ihm im Juni 2008 erteilte Besuchervisum für die USA wieder zu entziehen. Es galt bis Juni 2010.
Abdulmutallab war im Frühling 2009 wegen Sicherheitsbedenken die Einreise nach Grossbritannien verweigert worden. Zwischen 2005 und 2008 studierte der Nigerianer am University College in London Maschinenbau.
(agenturen/schubeca)
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C. Gutjahr, Fellbach
Verfasst am: 27.12.2009 20:58
Zum Jahresausklang
ein richtiger CIA-Feuerwerksknaller. Und alle... [1] mehr
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P. Buhler, Rheinknie
Verfasst am: 27.12.2009 20:44
Erschreckend
Jetzt zeigt sich,was nützen die ganzen... mehr
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S. Drago, Delémont
Verfasst am: 27.12.2009 13:31
P.Schwarz
Wenn es BUMMS gemacht hat, hätten die Amis... [3] mehr
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