International
Attentat auf US-Jet gescheitert
In den USA ist ein Terroranschlag auf eine vollbesetzte Passagiermaschine offenbar nur knapp fehlgeschlagen. Laut US-Medien versuchte ein junger Nigerianer am Freitag kurz vor der Landung eines Airbus A330 auf dem Flughafen von Detroit einen Sprengsatz zu zünden. Er konnte überwältigt werden, bevor die «pudrige Substanz» Feuer fing. US-Präsident Barack Obama hat mittlerweile erhöhte Sicherheitsmassnahmen für Flugreisen angeordnet.
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Der Mann gab später an, Mitglied des Terrornetzwerks El Kaida zu sein. Ein ranghoher US-Regierungsvertreter sagte, das Weisse Haus gehe von einem Terroranschlag aus.
Der Zwischenfall ereignete sich kurz vor Mittag (18.00 Uhr MEZ) an Bord einer Maschine der Fluglinie Northwest Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit.
Zunächst hatte es geheissen, der Mann habe Feuerwerkskörper gezündet. Laut einer Sprecherin der Muttergesellschaft Delta Airlines konnte der Mann sofort überwältigt werden. Einige der 278 Passagiere seien leicht verletzt worden, darunter auch der mutmassliche Attentäter, der sich Brandwunden zugezogen hatte.
Nach Angaben von CNN und anderen US-Medien gab der Mann im Verhör an, den Sprengstoff im Jemen erhalten zu haben, verbunden mit genauen Anweisungen, wann er ihn einsetzen sollte.
Bei dem mutmasslichen Attentäter handle es sich um einen 23-jährigen Nigerianer mit «Terror-Verbindungen», sagte ein Abgeordneter dem Sender Fox News. Die Maschine landete kurz nach dem Zwischenfall unbeschadet auf dem Flughafen von Detroit, wo sie von Sprengstoffexperten untersucht wurde.
Unklar war zunächst, was für eine Substanz der Mann genau in Brand setzen wollte. Völlig unklar sei auch, ob der Mann allein handelte oder mit Terroristenorganisationen in Verbindung stand, berichtete der TV-Sender CNN. Die Bundespolizei FBI habe die Ermittlungen übernommen.
Der TV-Sender NBC berichtet unter Berufung auf Geheimdienstexperten, der junge Nigerianer habe Agenten einer Anti-Terror-Einheit erklärt, er habe Sprengstoff zünden wollen. Weiter habe er behauptet, Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida zu unterhalten. Eine offizielle Bestätigung über den Vorfall gab es zunächst nicht. Völlig unklar war auch, warum der Mann den Sprengstoff erst kurz vor Landung zündete.
Augenzeugen berichteten von den dramatischen Minuten in dem Airbus. Eine junge Frau sagte dem TV-Sender CNN, ein junger Mann habe sich geistesgegenwärtig auf den Nigerianer geworfen, als dieser die «pulvrige Substanz» in Brand setzen wollte. Er habe den Mann innerhalb von Sekunden überwältigt. Der Mann sei darauf in die erste Klasse gebracht worden.
«Es ging alles ganz schnell», sagte die junge Frau. Mehrere Passagiere äusserten Zweifel, dass es sich tatsächlich um einen Terroranschlag gehandelt haben soll.
Das Intel-Institut in Washington, das sich auf die Auswertung von terroristischen Internet-Seiten beschäftigt, sprach von einem «ernsthaften terroristischen Anschlagversuch». Der Täter habe offensichtlich Verbindungen zu El-Kaida-Organisationen im Jemen und in Nordafrika unterhalten.
Falls sich bisherigen Annahmen bestätigten sollten, handele es sich um den zweiten Anschlagsversuch auf ein US-Flugzeug zu Weihnachten seit 2001.
US-Präsident Barack Obama, der zurzeit Weihnachtsurlaub mit seiner Familie auf Hawaii macht, wurde über den Zwischenfall informiert. Er ordnete erhöhte Sicherheitsmassnahmen für Flugreisen an, wie sein Sprecher Bill Burton mitteilte. Nach seinen Angaben steht Obama in ständigem Kontakt mit seinen Sicherheitsberatern.
Der Zwischenfall erinnert an den Fall des «Schuh-Bombers» Richard Reid. Dieser hatte kurz vor Weihnachten 2001 auf einem Flug von Paris in die USA versucht, in seinen Schuhen versteckten Sprengstoff zu zünden.
(agenturen/halp)
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F. Go
Verfasst am: 27.12.2009 21:13
Driush
nein nein es war iranische volk nich nigeri oder... mehr
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O. toneatti, bern
Verfasst am: 27.12.2009 18:51
E. Steiner
Wo sind jetzt Ihre bösen, bösen El-Kaida... mehr
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O. toneatti, bern
Verfasst am: 27.12.2009 12:04
Nach neuesten
Meldungen war dieser "Attentäter" dem... [1] mehr
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