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Mehr Scheidungen wegen Facebook-Flirts

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:26 Uhr

Immer mehr Eheleute in Grossbritannien geben als Scheidungsgrund an, sie hätten auf Facebook eine Affäre ihres Partners aufgedeckt. Bereits jede fünfte Scheidung geht auf ein zu buntes Treiben auf der Online-Plattform zurück. Die Beliebtheit von Facebook führt offenbar immer öfters dazu, dass Menschen ihre aktuellen Partner betrügen.

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Das häufigste Argument, das von Scheidungswilligen angegeben wird, ist, dass ihre Partner sich bei Facebook mit Leuten über Sex unterhalten, mit denen sie das besser nicht tun sollten. Dies bestätigt der Geschäftsführer von Divorce-Online, Mark Keenan, gegenüber dem «Daily Telegraph».

Zudem bringe Facebook oft eine längst vergessene Liebe zurück oder lasse einen Flirtkontakt vom vergangenen Wochenende nicht verblassen. Die Nachrichten können zudem in einem passwortgeschützten Bereich ausgetauscht werden – und sind so auf dem Computer nicht auffindbar.

Deshalb hätten auch schon Eheleute versucht, das Facebook-Profil ihres Partners zu knacken, um so Zugang zu privaten Mails zu erhalten.

Schon öfters ist es zu Scheidungsfällen wegen Facebook gekommen. Eine 35-jährige Britin beispielsweise sah auf dem Profil ihres Mannes, dass er vor hat, sich von ihr zu trennen. Über 350 Millionen Menschen nutzen weltweit die Online-Plattform – damit ist es das aktivste Kommunikationsnetzwerk überhaupt.

Mark Keenan ist sich sicher, dass es im kommenden Jahr in Grossbritannien zu einem Scheidungsrekord kommen wird. Der Hauptgrund dafür sei aber weiterhin nicht Facebook, sondern die Wirtschaftskrise und die daraus resultierende finanzielle Belastung für die Ehe.

(sf/gern)

Kommentare aktiv...

A. Ede

Verfasst am: 25.12.2009 18:04

B. Piano, Jura

Verfasst am: 24.12.2009 0:12

Mein

Hund und meine Katze haben auch schon gemotzt,... mehr

Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
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D. Generation, Bern

Verfasst am: 23.12.2009 18:53

Wen erstaunts?

Seit Web 2.0 wird immer deutlicher wie primitiv,... mehr

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