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Klimakonferenz

Scharfe Kritik der Umweltschützer

Samstag, 19. Dezember 2009, 16:02 Uhr, Aktualisiert 17:52 Uhr

Umweltschützer und Nichtregierungorganisationen kritisierten die Beschlüsse der Klimakonferenz von Kopenhagen scharf. «Der Gegensatz zwischen der Klimarhetorik und den tatsächlichen Beschlüssen kann Millionen Menschen das Leben kosten», kritisiert der WWF.

Alex Hauri, Greenpeace Schweiz

Die Umweltorganisation Greenpeace hat sich tief enttäuscht über das Ergebnis der Klimakonferenz geäussert. Greenpeace erklärte: «Kopenhagen ist zum Symbol für Politikversagen geworden. Obwohl alle die katastrophalen Gefahren des Klimawandels anerkennen, sind die Politiker unfähig, sich gegen die Interessen ihrer Industrien durchzusetzen und entschieden dagegen anzugehen.»

Hauptverantwortlich seien die Staaten mit dem grössten CO2-Ausstoss, allen voran die USA und die EU, aber auch China und Indien.

Fredi Lüthin, WWF Schweiz

Die Umweltorganisation WWF hat das Ergebnis des Kopenhagener Klimagipfels als unzureichend kritisiert. Es handele sich um einen «halbgaren Text mit unklarer Substanz», erklärte der Verband in Kopenhagen. Damit fiel die Kritik etwas weniger vernichtend aus als bei anderen Umweltschützern.

«Kopenhagen war am Rand des Scheiterns», erklärte WWF-Experte Kim Carstensen. Er machte dafür fehlende Führung und fehlenden Ehrgeiz verantwortlich. «Gut gemeinte, aber halbherzige Zusagen, unseren Planeten vor einem gefährlichen Klimawandel zu bewahren, reichen einfach nicht.» Nötig sei eine völlig neue Zusammenarbeit zwischen reichen und armen Ländern.

(agenturen/sprm)

Kommentare aktiv...

G. Meeringer, Zürich

Verfasst am: 14.1.2010 16:53

Als Umweltschützer kritisiere ich den CO2 Betrug ...

... und die Tatsache dass Geschäftemacher... mehr

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R. Aeschlimann

Verfasst am: 19.12.2009 18:26

Liebe WWF

Trotzdem schöne Weihnachten und ein besseres... mehr

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