Klimakonferenz
Durchbruch bei Klimagipfel lässt weiter auf sich warten
Die Verhandlungen auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen treten auf der Stelle. Die offiziellen Gespräche wurden am Mittwochabend zunächst ausgesetzt, gegen 22 Uhr noch einmal kurz aufgenommen und dann auf Donnerstag vertagt.
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«Ich glaube immer noch, dass ein wirklicher Erfolg möglich ist», sagte UNO-Klimachef Yvo de Boer. «Die nächsten 24 Stunden sind absolut entscheidend und müssen produktiv genutzt werden.»
Bis Mittwochabend waren zahlreiche Fragen offen. Dazu zählt, in welcher Grössenordnung die Industriestaaten ihren Ausstoss an CO2 und anderen Treibhausgasen zu begrenzen bereit sind.
Auch ist unklar, wie viele Milliarden Dollar Industrieländer den Entwicklungsländern für Klimaschutzmassnahmen bereitstellen wollen und wie die künftigen Treibhausgasemissionen in Schwellen- und Entwicklungsländern überwacht werden sollen. Teilnehmer aus ärmeren Ländern beklagten ein mangelndes Engagement der reicheren Staaten.
Der britische Klimaschutzminister Ed Miliband sagte im Sender BBC, die Gespräche stünden auf Messers Schneide und seien ernsthaft in Gefahr. «Im Grunde haben wir den Tag heute damit verbracht, über die Form des Tisches und die Art der Verhandlungen zu streiten. Angesichts der sehr kurzen Zeit, die wir noch haben, ist das kein guter Weg.»
Die USA und fünf weitere Staaten wollen in den nächsten drei Jahren mit 3,5 Milliarden Dollar ein Programm zum Schutz der Regenwälder finanzieren. Das kündigte der amerikanische Agrarminister Tom Vilsack beim Weltklimagipfel an.
Neben den USA beteiligen sich Frankreich, Grossbritannien, Norwegen, Japan und Australien an dem Programm. Mit dem Geld sollen Entwicklungsländer in die Lage versetzt werden, Massnahmen gegen die Abholzung der Regenwälder zu finanzieren.
Japan will seine kurzfristige Hilfe zum Klimaschutz für Entwicklungsländer von neun auf 15 Milliarden Dollar (10,3 Milliarden Euro) aufstocken. Die Zusage ist aber an die Bedingung geknüpft, dass bei dem Klimagipfel ein praktikables Abkommen zur weltweiten Reduzierung der Treibhausgase vereinbart wird.
Wie die japanische Delegation in Kopenhagen erklärte, müsse das Abkommen einen «gerechten und effektiven Rahmen» bieten, und alle Staaten, die zu den grössten Klimasündern gehören, müssten daran beteiligt sein.
Chinas Klima-Chefunterhändler hat einen positiven Abschluss des Weltklimagipfels in Kopenhagen in Frage gestellt. Su Wei kritisierte vor allem die Absicht von Gipfelgastgeber Dänemark, am Donnerstag einen Entwurf für ein Klimaabkommen in Umlauf zu bringen.
«Man kann nicht einfach einen aus der Luft gegriffenen Text vorlegen», wurde Su in Peking von der staatlichen Agentur Xinhua zitiert. Und die Verbreitung dieses Textentwurfs vor eingehenden Beratungen würde einen erfolgreichen Abschluss in Kopenhagen «sehr gefährden».
(agenturen/halp/koua)
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U. Rothenbühler, Lützelflüh
Verfasst am: 17.12.2009 10:14
Um Geld geht es...
Die schweizer Klimavorschläge würden ja 48... mehr
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S. o Nicht, Nein
Verfasst am: 17.12.2009 8:04
Der Untertitel
Um was geht es am UNO-Klimagipfel eigentlich?... mehr
Zustimmen — 10 Leser sind auch dieser Meinung.
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W. Wieser, St. Augustine
Verfasst am: 17.12.2009 3:35
Heeeelp...
Wie lange dauert dieses (teure) Kasperlitheather... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
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