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Migros will Medikamente verkaufen

Sonntag, 13. Dezember 2009, 15:18 Uhr, Aktualisiert 16:28 Uhr

Die Migros würde gerne rezeptfreie Medikamente verkaufen. Die laufende Revision des Heilmittelgesetzes könnte es den Grossverteilern wie der Migros tatsächlich bald ermöglichen, inskünftig Kopfwehtabletten, Halswehdragées und Muskelgels in ihr Sortiment aufnehmen zu können.

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Gegenüber der Zeitung «Sonntag» bekräftigte Migros-Chef Herbert Bolliger seine bereits früher geäusserte Forderung. Gemäss Zeitungsbericht geht Bolliger von einem Potenzial «im zweistelligen Millionenbereich» aus.

Die Interessensgemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS), zu der nebst der Migros auch Coop, Manor und die Kioskbetreiberin Valora gehören, macht sich beim Bundesamt für Gesundheit denn auch für eine entsprechende Änderung der Arzneimittelverordnung stark. Im ersten Gesetzesentwurf vom Herbst ist eine solche Möglichkeit allerdings nicht vorgesehen.

In einer Stellungnahme bezeichnete die IG DHS das Verkaufsverbot von rezeptfreien Medikamenten Anfang November als «preistreibender Apotheken- und Drogerienschutz».

Amerikanische Verhältnisse, wo in Supermärkten beinahe alle Medikamente verkauft werden können, strebt die IG DHS nach eigenen Angaben allerdings in der Schweiz nicht an. Ziel sei eine «verantwortungsvolle Abgabeform, die sich an der EU respektive an unseren Nachbarländern orientiert», schrieb die IG DHS. Konkret gehe es nur um jene Produkte, für welche keine Beratung nötig sei.

(sda/fref)

Kommentare aktiv...

K. Räschter, Schweiz

Verfasst am: 14.12.2009 14:02

Ist nicht ganz ungefährlich, ...

... wenn die rezeptfreien Medikamente einfach aus... mehr

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K. Räschter, Schweiz

Verfasst am: 14.12.2009 13:53

Kerngeschäft Migros???

Finde die Idee nicht so toll, denn Migros möchte... mehr

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J. Lorber, Zürich

Verfasst am: 14.12.2009 8:01

Warum nicht

Wir können, dank immer höheren Franchisen und... mehr

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