Klimakonferenz
EU macht Ernst mit dem Klimaschutz
Europa stellt für den Klimaschutz in den Entwicklungsländern in den kommenden drei Jahren über 7,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Weiter machte der französische Staatspräsident Sarkozy zwar deutlich, dass die EU bereit sei, die CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber um 30 Prozent statt nur um 20 Prozent zu senken. Doch nur bei weitergehenden Zugeständnissen aus den USA und China.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der britische Premierminister Gordon Brown verkündete stolz den grössten Beitrag unter den EU-Staaten, 550 Millionen Euro pro Jahr. Paris legt wie Berlin 420 Millionen Euro auf den Tisch, was, gemessen an seiner geringeren Wirtschaftskraft, über dem deutschen Anteil liegt.
Merkel sprach von einem «deutlichen Signal nach Kopenhagen». Die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam klagte aber, es handele sich um geringe Summen für die Einzelstaaten, und ein Grossteil des Geldes sei schon zuvor als Entwicklungshilfe zugesagt gewesen. Merkel wies dies für Deutschland zurück.
«Um Vertrauen in dem armen Ländern zurückzugewinnen, muss die EU deutlich über 35 Milliarden Euro pro Jahr ab 2013 versprechen», forderte Oxfam. Auf ihren Anteil an den langfristigen Klimaschutzkosten legte sich die EU aber noch nicht fest.
Auch zu der Zusage, die CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 30 Prozent statt nur um 20 Prozent zu senken, konnte sich der Gipfel nicht durchringen. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy machte zwar deutlich, dass die EU dazu bereit sei.
Doch nur bei weitergehenden Zugeständnissen aus den USA und China. «Wir halten die 30 Prozent im Raume, weil wir hoffen, dass auch andere dadurch noch einen Anreiz bekommen», sagte Merkel. In Kopenhagen steht «noch eine turbulente Woche bevor», sagte die Kanzlerin.
Soll die Erderwärmung in diesem Jahrhundert auf zwei Grad begrenzt werden, dann müssen die Emissionen laut dem Weltklimarat bis 2050 um mindestens 50 Prozent gedrückt werden. Davon sei man aber noch weit entfernt, selbst wenn die EU ihre Anstrengungen verstärke, so die Kanzlerin.
(ap/koua)
Meldungen im Tagesverlauf
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
- Löw streicht Quartett aus EURO-Kader
- Ägypten: Ex-Regime-Mann gegen Islamist in Stichwahl







M. Classen, Schwiiz
Verfasst am: 12.12.2009 10:27
dank
Danke für die Links. So gut hab ich schon lange... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Manuel, Kiesen
Verfasst am: 11.12.2009 19:42
Alles Schwindel
Ich würde gerne mal nicht gefälschte Beweise... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
H. Menzi, Unterengstringen
Verfasst am: 11.12.2009 16:02
Würde dies aber .....
... nicht extrem viel Treibhausgas noch... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten