Inhalt

Klimakonferenz

Tuvalu scheitert mit dringlichem Klimaappell

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 11:22 Uhr

Auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen ist der pazifische Inselstaat Tuvalu mit einem Antrag gescheitert, die globale Erwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Industriestaaten haben sich auf einen Anstieg von zwei Grad Celsius verständigt, bezogen auf die Messwerte vor der Industrialisierung.

Bild

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 5
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Artikel teilen

«Das ist eine Sache des Überlebens», sagte der Delegierte von Tuvalu, Ian Fry, im Namen anderer Inselgruppen, die bei einer weiteren globalen Erwärmung von Überflutung bedroht sind. «Wir haben keine Zeit mehr für eine weitere Verschleppung», sagte Fry.

Der Antrag von Tuvalu wurde unter anderem von Grenada und den Salomonen unterstützt. Das ölreiche Saudiarabien stellte sich jedoch entschieden dagegen, ebenso die aufstrebenden Wirtschaftsmächte China und Indien. Die Delegationen aus den reichen Industriestaaten meldeten sich nicht zu Wort.

Die dänische Konferenzleiterin Connie Hedegaard sagte daraufhin, ihre Entscheidung zum Antrag von Tuvalu sei «sehr schwer und zugleich sehr einfach». Da eine Annahme die Zustimmung aller Konferenzteilnehmer erfordert hätte, lehnte Hedegaard es ab, den Antrag zur weiteren Behandlung an eine «Kontaktgruppe» weiterzuleiten.

Am Mittwochabend drängten daraufhin mehrere hundert junge Klimaschutzaktivisten aus aller Welt in die Eingangshalle des Konferenzgebäudes und riefen in Sprechchören «Tuvalu» und «Hört auf die Inseln!» Auch die Umweltorganisation Greenpeace protestierte gegen die Ablehnung des Antrags von Tuvalu.

(ap/buet)

Kommentare aktiv...

D. Schmid

Verfasst am: 10.12.2009 13:05

Indien?!?

Dasselbe Indien leidet schon heute unter... mehr

Zustimmen — 9 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

&. ♫♪♫ Lala, Nussbaumen

Verfasst am: 10.12.2009 12:53

sf.tv

das wär vorallem fürs SF schlecht. Wenns kein... mehr

Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

Kommentar verfassen

Kommentar verfassen
Vielen Dank für Ihr Interesse! Mit dem Absenden eines Kommentars bestätigen Sie, dass Sie sich an die Netiquette halten. Ein grundsätzliches Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Beiträge, die nicht der Netiquette entsprechen, werden gelöscht. Der Wahrheitsgehalt der Beiträge wird nicht überprüft. Für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der geäusserten Meinungen übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.

Bitte füllen Sie alle mit * markierten Felder aus.

Kommentar verfassen

Kommentar verfassen

Um einen Leser-Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich
.