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Facebook-User sollen mehr Spielraum haben

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 18:24 Uhr, Aktualisiert 18:51 Uhr

Facebook will mehr für die Privatsphäre ihrer Nutzer tun. So sollen die User künftig vor der Veröffentlichung ihrer Daten entscheiden können, wer diese auf der Online-Plattform sehen darf. Zudem hat Facebook die Datenschutz-Einstellungen vereinfacht.

In den nächsten Tagen werden denn auch alle 350 Millionen Facebook-Mitglieder aufgefordert diese zu überprüfen. Damit setze das Unternehmen bei der Benutzerkontrolle einen «neuen Standard».

Facebook war wegen seiner Datenschutzpolitik in den vergangenen Monaten mehrfach kritisiert worden. Beispielsweise hatte der kanadische Datenschutz-Beauftragte im August bemängelt, dass die Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten «oft verwirrend und unvollständig» seien.

Bild Die Einstiegsseite von Facebook. (keystone)
350 Millionen User tummeln sich auf Facebook. keystone

Bislang konnten Nutzer kaum einteilen, wer ihre Kommentare, Fotos oder Statusmeldungen sehen darf. Nun gibt es zum einen Standardeinstellungen, die zwischen eigenen Kontakten, Freunden der Freunde sowie dem gesamten Netzwerk unterscheiden.

Zum anderen können Mitglieder die Freigabe auf bestimmte Gruppen zuschneiden und etwa Urlaubsfotos den Arbeitskollegen vorenthalten.

Facebook ist das weltweit grösste Online-Netzwerk. Nutzer können sich auf der Plattform ein Profil anlegen, mit Freunden in Kontakt treten und Inhalte wie Fotos, Videos oder Links teilen.

(agenturen/sch17)

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