Klimakonferenz
Schweiz zufrieden in Kopenhagen
Der Verhandlungsprozess bei der Klimakonferenz in Kopenhagen hat sich nach Ansicht der Schweizer Delegation beschleunigt. Es gebe Anzeichen für ein möglichst ehrgeiziges Ergebnis beim UNO-Klimagipfel. Konkrete Zusagen der Schweiz lassen auf sich warten.
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Über ihren eigenen Beitrag entscheide die Schweiz unter Berücksichtigung der Positionen der anderen Länder, sagte Romero. Genauso wie die EU versuche die Schweiz, ihr CO2-Reduktionsziel für das Jahr 2020 von 20 auf 30 Prozent gegenüber 1990 zu erhöhen.
Als Bedingung müssten aber andere Industrienationen mit ihren Emissionsreduktionen mitziehen und Schwellenländer müssten sich auch substanziell engagieren, bekräftigte Romero die Schweizer Position.
Romero machte nach eigenen Angaben eine positive Entwicklung in den Verhandlungen aus seit China und Indien eigene Reduktionsziele verkündigt hätten. Positiv beeinflusst habe die Verhandlungen auch die Absicht von US-Präsident Barack Obama, zum Abschluss des Gipfels ebenfalls in die dänische Hauptstadt zu reisen.
Diese Entwicklungen und die in Kopenhagen spürbare «Atmosphäre der Verantwortlichkeit» lasse ein Resultat erhoffen, das so ambitiös wie möglich ausfalle.
(sda/olsm)
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