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Klimakonferenz

Russische Eisbären leiden unter Klimaerwärmung

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 16:52 Uhr, Aktualisiert 18:27 Uhr

Nach Ansicht von russischen Eisbärforschern sind die Eisbären akut bedroht. Wegen der Klimaerwärmung schmilzt das arktische Eis weg - und damit das Jagdgebiet der Bären. Im Norden von Sibirien ist der Bestand in den letzten 15 Jahren auf weniger als die Hälfte zurückgegangen.

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Der Hunger treibt einen Eisbären mit seinen Jungen an eine Forschungsstation auf der russischen Wrangelinsel.

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Wegen den höheren Temperaturen schmilzt im Sommer immer mehr Meereis in der Arktis. Die Packeisgrenze verläuft immer nördlicher, der Wasserstreifen zur russischen Landmasse wird immer breiter. Dadurch sind die Eisbären gezwungen, an der Küste zu bleiben. Dort werden sie immer häufiger Opfer von Wilderern.

Nikita Owsjanikow, Leiter der Forschungsstation auf der Wrangelinsel nördlich von Sibirien sorgt sich um den Fortbestand der Eisbären. Er schätzt, dass jedes Jahr rund 40 Tieren erschossen werden. Zu Beginn der 90er Jahre habe es im Gebiet der Wrangelinsel, die 2004 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden ist, rund 4000 Eisbären gegeben. Nun seien es noch etwa 1500. Weltweit soll es noch gut 20'000 Tiere geben.

(reuters/meru)

Kommentare aktiv...

B. Piano, Jura

Verfasst am: 9.12.2009 21:12

Erschütternd

diese Bilder!!!

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M. Dimitropoulos, Basel

Verfasst am: 9.12.2009 20:37

B. Scheidegger

Seht wahr. Und unsere Nachfahren können dann das... mehr

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B. Scheidegger, Bern

Verfasst am: 9.12.2009 17:40

Traurig, so traurig

Der Inzest ist vorprogrammiert genauso wie die... mehr

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