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Klimakonferenz

Noch nie war ein Jahrzehnt so warm

Dienstag, 8. Dezember 2009, 18:01 Uhr, Aktualisiert 18:38 Uhr

Das ablaufende Jahr wird zu den wärmsten der letzten 160 Jahre gehören: Nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) belegt es den fünften Platz der wärmsten Jahre seit Messbeginn 1850. Insgesamt hat es noch kein wärmeres Jahrzehnt gegeben als jenes zwischen 2000 und 2009.

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Es steht schlecht um die Antarktis

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Laut dem Jahresbericht der WMO lag die globale Durchschnittstemperatur zwischen Januar und Oktober fast ein halbes Grad (0,44 Grad) über dem langjährigen Schnitt. Dieser basiert auf den Temperaturen der Periode von 1961 bis 1990 basiert.

Zudem sei die Durchschnittstemperatur pro Jahrzehnt in den letzten 30 Jahren gestiegen. «Das ablaufende Jahrzehnt sei wärmer gewesen als jenes von 1990 bis 1999 und dieses sei schon über dem vorhergehenden gelegen», erklärt die WMO an der Klimakonferenz in Kopenhagen weiter.

Auch in der restlichen Welt hätten die Temperaturen vielerorts über dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Zentralafrika und das südliche Asien dürfte das heisseste je gemessene Jahr erlebt haben. Einzig in Nordamerika sei es leicht kühler gewesen.

Extreme Hitzeperiode mussten Südamerika, Australien und Südasien überstehen. In Indien fiel der Monsun schwächer aus, was vielerorts zu Dürren führte. Mit der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren hatten auch einige Regionen Chinas zu kämpfen. Das Jahr 2009 war dort das heisseste jemals gemessene.

Ganz anders sieht es in der Arktis aus: Mit einer Fläche von 5,1 Millionen Quadratkilometer weist die Eisschicht die drittkleinste Ausdehnung seit Beginn der Satellitenmessungen vor 30 Jahren aus. Noch vor zwei Jahren war die Fläche auf nur gerade 4,1 Millionen Quadratkilometer geschrumpft.

Im zentralen Europa war das meteorologische Jahr geprägt von einem sehr heissen April. Generell lagen die Frühlings-Temperaturen in Europa und Asien zu hoch. So war es etwa in Deutschland, Österreich oder Tschechien teilweise fünf Grad wärmer als üblich.

Wenig aktiv war dagegen die Hurrikan-Saison im Atlantik. Die WMO erklärt dies mit dem Klimaphänomen El Niño, bei dem sich die Oberfläche des Ostpazifiks beim Äquator aufwärmt. Dies erschwert die Bildung von Hurrikans.

(sda/wiec)

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V. Name, Ort

Verfasst am: 9.12.2009 14:39

B.Scheidegger

Betrachtet man lokale Auswirkungen auf Flora und... mehr

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V. Name, Ort

Verfasst am: 9.12.2009 14:25

Das Waldsterben..

ist nun wirklich ein alter Hut und zieht nach 30... mehr

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B. Scheidegger, Bern

Verfasst am: 9.12.2009 14:17

V. Name

Wo man Abermillionen hinstopft, spielt... mehr

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