International
Gates will afghanische Armee besser ausbilden
US-Verteidigungsminister Robert Gates hat in Kabul mit Präsidenten Hamid Karsai die amerikanischen Afghanistan-Strategie besprochen. Einer der Kernpunkte ist die Ausbildung von Soldaten und Polizisten für den Kampf gegen die Taliban.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Gates ist der erste Besucher aus Washington seit dem Entscheid der USA, 30'000 zusätzliche Soldaten in Afghanistan zu stationieren. Er sicherte Karsai zu, die USA würden Afghanistan langfristig unterstützen. Gates will den afghanischen Präsidenten und dessen Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak allerdings dazu bewegen, mehr für die Rekrutierung und Ausbildung von Polizisten und Soldaten zu tun.
Gemäss dem Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan, General Stanley McChrystal, ist es das Ziel, die afghanischen Sicherheitskräfte in den nächsten drei Jahren auf rund 400'000 Mann auszubauen. Zurzeit sind es etwa halb so viele: 94'000 Polizisten und 97'000 Soldaten.
Karsai erklärte, es werde noch etwa 15 Jahre dauern, bis Afghanistan die Kosten für die Sicherheits- und Streitkräfte selbst tragen könne. Bis in fünf Jahren könnten sie die Führung bei den Sicherheitsaufgaben übernehmen. Robert Gates will allerdings nicht so lange warten und die Ablösung früher umsetzen.
Dieser Wunsch deckt sich mit der Ankündigung von Präsident Obama, dass zwar die Truppen vorerst um 30'000 Soldaten erhöht werden, in 18 Monaten aber die ersten amerikanischen Einheiten heimkehren sollen.
«Der schrittweise Truppenabbau ist ein mehrjähriger Prozess», sagte Gates, «ob das zwei, drei oder vier Jahre dauert, bleibt abzuwarten». Allerdings habe Präsident Obama bereits klargemacht, dass der amerikanische Einsatz in Afghanistan keinesfalls unbeschränkt lange dauern werde.
(agenturen/meru)
Meldungen im Tagesverlauf
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
- Löw streicht Quartett aus EURO-Kader
- Ägypten: Ex-Regime-Mann gegen Islamist in Stichwahl


Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
SP könnte Steuerabkommen kippen
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert





















