Schweiz
Libyen-Geiseln von Solidarität tief beeindruckt
Die beiden von Libyen festgehaltenen Schweizer Geschäftsleute Max Göldi und Rachid Hamdani haben sich für die tausendfachen Solidaritätsbekundungen aus der Schweiz bedankt. Die aufmunternden Botschaften seien Balsam und gäben Kraft und Mut zum weiteren Durchhalten, liess Göldi über Amnesty International verlauten.
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- 23.06.10: Amnesty International kritisiert Libyen im Fall Max Göldi
- Amnesty International Schweiz: Solidarität für Max Göldi und Rachid Hamdani
- 04.12.09: Brüder von Libyen-Geisel starten Postkarten-Solidaritätsaktion
- 04.12.09: Gaddafi-Geiseln wehren sich gegen Verurteilung
- 03.12.09: Solidaritätsaktion für Libyen-Geiseln
- 03.12.09: Leuthard setzt im Libyen-Fall auf Diplomatie
- 02.12.09: Merz von Haftstrafe der Libyen-Geiseln überrascht
- 02.12.09: Amnesty International: Strafe für Geiseln zu hoch
- 02.12.09: Das Protokoll der Krise Schweiz gegen Libyen
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Bei der Mitte vergangene Woche von Amnesty lancierten Aktion «Kerze nach Libyen» wurden bisher 7625 Kerzen angezündet und über 2000 Nachrichten via Twitter an die Betroffenen geschickt, wie die Menschenrechtsorganisation zu einem Bericht von «20minuten Online» bestätigte.
Zugleich wurden bereits über 20'000 Postkarten verteilt, die an Göldi und Hamdani in die Schweizer Botschaft in Tripolis geschickt werden können.
ABB-Manager Max Göldi übermittelte seinem Bruder Christian in der Schweiz telefonisch Dankesworte: «Ich und Rachid verfolgen die Aktion 'Kerze nach Libyen' mit grosser Aufmerksamkeit. Die vielen aufmunternden Botschaften sind Balsam für mich und Rachid und sie geben uns Kraft und Mut weiter durchzuhalten und die Hoffnung nicht aufzugeben.»
Die seit über 500 Tagen vom Gaddafi-Regime festgehaltenen wurden Anfang Dezember wegen angeblicher Verletzung von Visavorschriften und Arbeitsgesetzen zu 16 Monaten Gefängnis und je 1500 Dollar verurteilt. Der 54-jährige Göldi, ABB-Länderchef für Libyen, wie auch der 69-jährige Hamdani, der für eine Baufirma im Land tätig war, haben inzwischen Rekurs eingelegt.
Am kommenden 15. Dezember soll ihnen zusätzlich der Prozess wegen illegaler wirtschaftlicher Aktivitäten gemacht werden.
(ap/weis)
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B. Leser, Waubaubau
Verfasst am: 8.12.2009 2:05
Die Quittung
wird an der nächsten Wahl kommen!
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R. ruchbrot, Dierikon
Verfasst am: 7.12.2009 18:49
wer zahlt endlich die zeche für den nonsens?
die verknüpfung des peinlichen genfer... mehr
Zustimmen — 13 Leser sind auch dieser Meinung.
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