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«Sicherheitskräfte schlagen auf die Köpfe ein»

Montag, 7. Dezember 2009, 9:19 Uhr, Aktualisiert 23:32 Uhr

Die iranische Polizei ist am sogenannten «Tag der Studenten» erneut gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. Augenzeugen berichteten von Hunderten Sicherheitskräften, die vor der Universität in Teheran versuchten die Proteste zu verhindern.

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Heftige Proteste in Teheran

Am 7. Dezember wird im Iran des Todes von drei Studenten gedacht. Sie kamen während den antiamerikanischen Protesten im Jahr 1953 ums Leben.

Seither finden jedes Jahr an diesem Tag Kundgebungen statt. Seit einigen Jahren werden diese von der Opposition für Proteste gegen die Regierung genutzt.

Bild Maskierte Anhänger der iranischen Opposition formen mit ihren Händen das Victory-Zeichen. (reuters)
Maskierte Anhänger der iranischen Opposition nutzen den «Tag der Studenten» um ihrem Ärger über die Regierung Luft zu machen. reuters

Die militärische Elite-Einheit Revolutionäre Garden hatten deshalb angekündigt hart gegen illegale Demonstrationen vorzugehen.

Bild Ein Anhänger der Opposition sitzt auf dem Universitätsgelände blutend auf einer mauer. (keystone)
Die Revolutionsgarden hatten bereits zuvor angekündigt gegen Regierungsgegner hart vorzugehen. keystone

Die Sicherheitskräfte seien mit Tränengas gegen die mehrere tausend Menschen zählende Menge vorgegangen, berichten Augenzeugen. Die Protestanten hatten offenbar Parolen gegen die Regierung skandiert.

Die Sicherheitskräfte sollen auf die Anhänger der Opposition eingeprügelt und dabei Frauen und Männern auf Kopf und Schultern geschlagen haben. Es soll aber auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Studenten gekommen sein.

Bild Ein Handgemenge zwischen Anhängern der Opposition und regierungsnahen Studenten. (reuters)
Ein Handgemenge zwischen Anhängern der Opposition und regierungsnahen Studenten. reuters

Am Sonntagabend wurden über den Dächern von Teheran wieder Rufe wie «Allah ist gross» und «Tod dem Diktator» laut. Dies zum ersten Mal seit Anfang November.

Am vergangenen Samstag verbot die Regierung ausländischen Medien die Berichterstattung über den «Tag der Studenten».

Auf zahlreichen Websites wurde zu den Demonstrationen aufgerufen. Die Behörden schränkten deshalb auch die Internet-Verbindungen ein.

Viele Geschäfte in der Umgebung der Teheraner Universität blieben geschlossen. Andere Teile der Stadt waren offenbar nicht betroffen.

(agenturen/bucf/sch17)

Kommentare aktiv...

K. erani, zürich

Verfasst am: 9.12.2009 0:25

Dariush

die kommentar sind alle gegen menschn in iran... mehr

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F. Frei, Buriram

Verfasst am: 8.12.2009 8:40

Merkt's denn niemand?

Die Stammtischlappi sind wohl wieder mal zu... mehr

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F. Frei, Buriram

Verfasst am: 8.12.2009 8:29

Was I. Weiss schreibt ist grob irreführend

Die Amis waren in keinster Weise... mehr

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