International
Extremisten sprengen Moschee in Pakistan
Beim Angriff eines Selbstmordkommandos auf eine Moschee in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Die Attentäter zündeten Bomben, die das Dach der Moschee zum Einsturz brachten.
Wie Innenminister Rehman Malik bekannt gab, sprengten sich zwei Attentäter während des Freitagsgebets in die Luft.
Zahlreiche weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, sagte Malik dem Fernsehsender ARY. Die Explosionen brachten auch das Dach der Moschee zum Einsturz. Laut Armeeangaben kam es nach der Explosion zu einem heftigen Schusswechsel.
Der Angriff richtete sich gegen die Moschee des Qasim-Marktes in der Innenstadt von Rawalpindi. Dort befinden sich die Unterkünfte zahlreicher Armeeangehöriger und ihrer Familien befinden. Rawalpindi ist der Sitz des Hauptquartiers der pakistanischen Streitkräfte.
Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag; der Armeesprecher Athar Abbas vermutete militante Islamisten oder die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündeten Taliban hinter der Tat.
Ein Augenzeuge sagte dem Fernsehsender «Geo TV», zum Zeitpunkt des Angriffs hätten sich rund 200 bis 300 Menschen in der Moschee aufgehalten, die seinen Angaben zufolge vor allem von Militärangehörigen besucht wird.
Die pakistanische Armee startete Mitte Oktober mit 30'000 Soldaten eine Grossoffensive gegen die islamistischen Aufständischen in den Taliban-Hochburgen im Nordwesten Pakistans.
(agenturen/kurn)
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G. Arbädsch, Boeswill
Verfasst am: 4.12.2009 17:47
Wie?
Wie? Was? Wer? Militante Islamisten sprengen... mehr
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A. Kuehne, Bern
Verfasst am: 4.12.2009 16:51
Wie gesagt
Dies hier war ganz sicher auch ein ganz... mehr
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