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Schweinegrippe: 7 Tote, 40 Personen auf Intensivstation

Donnerstag, 3. Dezember 2009, 16:34 Uhr, Aktualisiert 17:12 Uhr

Die Schweinegrippe breitet sich weiter aus. Auch in der letzten Woche haben die Erkrankungen zugenommen, die Zahl der Todesopfer erhöhte sich auf mittlerweile sieben. Dennoch bleibt die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, in der Bevölkerung gering.

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BAG-Experte Daniel Koch zum aktuellen Stand der Schweinegrippe

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Rund 33'000 Personen suchten laut Hochrechnungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wegen Grippesymptomen einen Arzt auf. Die Zahl der bestätigten Fälle von Schweinegrippe stieg um 2348 auf 8735.

17 Personen mussten in Spitalpflege gebracht werden, so dass mittlerweile insgesamt 176 Personen hospitalisiert worden sind. 40 Patienten benötigen Intensivpflege.

Zu den bereits bekannten fünf Todesfällen kamen ein Kleinkind und eine 54-jährige Person hinzu. Beide seien bereits vor der Ansteckung mit der Schweinegrippe «sehr schwer krank» gewesen, betonte BAG-Experte Daniel Koch.

Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen, hat laut dem BAG derweil abgenommen. Bei einer zwischen dem 9. und dem 24. November durchgeführten Befragung gaben nur 12 Prozent an, sich impfen zu lassen. Bei Umfragen im Juni und im August, als noch weniger über den Verlauf der Krankheit bekannt war, hatten sich mehr Menschen impfbereit erklärt.

Inzwischen hat sich offensichtlich die Wahrnehmung der Krankheit verändert: Als Grund dafür, sich nicht impfen zu lassen, gaben viele der Befragten den bisher milden Verlauf der Erkrankungen und mangelnde Kenntnisse über die Sicherheit des Impfstoffes an.

95 Prozent der Befragten befürworten es weiter, dass das BAG über die Grippe-Pandemie informiert. In den Augen vieler wird jedoch fast zu viel informiert: Seit Juni hat sich der Anteil der Informationsmüden beinahe verdoppelt. Er stieg von 18 Prozent auf 32 Prozent.

Mehr Informationen wünschen sich die Befragten zur Gefährlichkeit des Virus und der Mutationsgefahr, aber auch zu den Symptomen der Krankheit.

Das BAG zieht aus der Befragung das Fazit, die Schweizer Bevölkerung sei gut informiert. Die tiefe Impfbereitschaft und die zunehmende Informationsmüdigkeit könnten jedoch den Schutz der Risikogruppen in Frage stellen.

(sda/schl)

Kommentare aktiv...

H. Mauler, Glashaus

Verfasst am: 5.12.2009 11:25

und..

in Deutschland sind bereits 2 Millionen Menschen... mehr

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H. Mauler, Glashaus

Verfasst am: 5.12.2009 11:21

und wieder mal

zum Wochenende die neusten Zahlen. In ihrer... mehr

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H. Mauler, Glashaus

Verfasst am: 5.12.2009 10:50

ich

hoffe natürlich dass wir jetzt den guten... mehr

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