Schweiz
Amnesty International: Strafe für Geiseln zu hoch
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International stuft die Strafe für die beiden Schweizer Libyen-Geiseln als unverhältnismässig ein. 16 Monate Gefängnis für ein Visavergehen seien zu viel.
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Amnesty International kritisiert, ein administratives Delikt dürfe keine unbedingte Gefängnisstrafe zur Folge haben. Dies erklärte die Sprecherin der Organisation, Manon Schick. Das gelte überall auf der Welt.
Die Organisation kann das Urteil aber nur schwer einschätzen, da weder eine schriftliche Urteilsbegründung noch eine Anklageschrift vorliegen. Es ist auch nicht bekannt, wann die Begründung einsehbar ist.
Das Urteil gegen die Schweizer wurde am Dienstag bekannt. Die Geschäftsleute seien in Abwesenheit verurteilt worden und befänden sich weiter in der Schweizer Botschaft in Tripolis, gab das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bekannt.
Müssen die beiden Schweizer Geiseln ihre Haftstrafe tatsächlich antreten, erwarten sie üble Bedingungen. Als «katastrophal» bezeichnet die Amnesty-International-Sprecherin die Zustände in libyschen Gefängnissen sogar. Die Organisation habe Kenntnis von zahlreichen Fällen, bei denen Gefangene schlecht behandelt worden seien und ihnen der Zugang zu medizinischer Hilfe verwehrt wurde.
(sda/gern)
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M. Fleischli, Dulliken/SO
Verfasst am: 3.12.2009 7:14
Na Na!
Nur kein falsches Mitleid aufkommen lassen. - Die... mehr
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B. Da, Aarau
Verfasst am: 2.12.2009 20:25
Strafe zu hoch.
Das Urteil ist viel zu hoch und beschämend. Sind... mehr
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M. jost, lyss
Verfasst am: 2.12.2009 19:42
Ja,
das weiss man, dass die Gefängnisse furchtbar... mehr
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