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Novartis nutzt Pandemie als Türöffner

von Manuela Siegert
Montag, 30. November 2009, 16:26 Uhr, Aktualisiert 01.12.2009, 1:40 Uhr

Jede Grippe erfordert einen spezifischen Impfstoff. Novartis produziert mit einer neuen Herstellungsmethode jetzt schneller grosse Massen von ihrem Schweinegrippe-Vakzin. Das kommt nicht nur den Menschen zugute, sondern verschafft der Branche auch einen Zugang zu den Kabinettszimmern bei Regierungen im Ausland. «ECO» berichtet über das Geschäft mit der neuen Grippe.

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Das Geschäft mit der Schweinegrippe läuft auf Hochtouren. Das Pharmaunternehmen Novartis produziert im italienischen Siena rund um die Uhr Impfstoff, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. In Italien erfolgt die Produktion noch auf gewöhnliche Weise aus Hühnereiern.

Doch Novartis hat einen neuen, zellbasierten Weg gefunden, das Virus für die Impfstoffproduktion zu züchten. Damit kann bedeutend mehr Impfstoff auf einmal hergestellt werden.

Vor zwei Jahren eröffnete Novartis eine zellbasierte Produktion im deutschen Marburg. «Wir sind froh, dass Mitarbeiter aus Deutschland Produkte entwickeln, die von allergrösster Bedeutung sind», freute sich Angela Merkel 2007 neben Novartis-CEO Daniel Vasella stehend.

Auch in Übersee beeindruckt Novartis die Entscheidungsträger. In North Carolina entsteht derzeit die erste grosse Produktionsstätte für zellbasierte Herstellung. Die US-Gesundheitsministerin referierte persönlich an der Einweihung.

Ein neuer Virus bedeutet immer auch ein gutes Geschäft für Pharmaunternehmen – und dient denselben nicht selten als Türöffner in internationale Machtbereiche.

Kommentare aktiv...

H. Bernoulli, Zürich

Verfasst am: 1.12.2009 20:04

Die Impfung

hat bei Ihnen eben schon gewirkt, das Lämpchen... mehr

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K. Rechsteiner, zürich

Verfasst am: 1.12.2009 11:04

nein....

sind sie verschwörungstheoretiker? interessant,... mehr

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J. Simon, Erlach

Verfasst am: 1.12.2009 8:06

A. Wenemoser

es wäre auszumachen, welche Seite Märchen... mehr

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