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International

Indonesier geisseln «Muslim-Hass der Schweiz»

Montag, 30. November 2009, 12:33 Uhr

In Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, hat das Schweizer Minarett-Verbot empörte Reaktionen ausgelöst. «Es ist ein Zeichen des Hasses der Schweizer auf die Muslime», so die wichtigste muslimische Organisation. Demonstrationen seien unvermeidlich, man fordere aber alle auf, dies friedlich zu tun.

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Die wichtigste muslimische Organisation des Landes verurteilte den Entscheid als Ausdruck von Hass und Intoleranz gegen den Islam.

«Es ist ein Zeichen des Hasses der Schweizer auf die Muslime. Sie wollen keine Präsenz des Islams in ihrem Land. Diese Ablehnung macht sie intolerant», sagte der Chef von Nahdlatul Ulama (NU), Maskuri Abdillah: «Das ist wirklich bedauerlich.»

Abdillah forderte die Muslime in Indonesien auf, für die Freiheit der Religionsausübung einzustehen, zugleich aber «nicht übertrieben» auf den Entscheid des Schweizer Stimmvolks zu reagieren. «Es wird schwierig sein, dass sie nicht demonstrieren und ihr Missfallen ausdrücken. Aber wir fordern sie auf, es friedlich zu tun», sagte Abdillah.

Fast 90 Prozent der 234 Millionen Einwohner Indonesiens sind Muslime. Die Mehrheit praktiziert einen moderaten Islam. Die Organisation Nahdlatul Ulama, welche einem traditionellen Islam verpflichtet ist, hat etwa 40 Millionen Mitglieder.

(sda/fasc)

Kommentare aktiv...

B. Leser, Waubaubau

Verfasst am: 3.12.2009 5:01

@ P. Beutler

Meines Wissens waren die Nazis eher Heiden denn... mehr

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S. Massarati, ...

Verfasst am: 2.12.2009 11:06

ISLAM UND LINKS = FRAUENFEINDLICH

All die Linken, die meinen, Sie wären die Guten... mehr

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H. Chinaski, Zürich

Verfasst am: 1.12.2009 1:58

Pogrome in Indonesien

Sie betrachten die Sache im historischen Kontext... mehr

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