Schweiz
Ausländische Rechtsparteien beklatschen Entscheid zu Minaretten
Rechtsgerichtete Parteien im europäischen Ausland feiern das Schweizer Nein zu Minaretten. Ermutigt durch das Abstimmungsresultat vom Sonntag wollen nun rechte Parteien in Österreich, den Niederlanden und Dänemark ebenfalls Minarette verbieten.
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Aus Italien kam Applaus von der an der rechtsgerichteten Regierung beteiligten Lega Nord. «Aus der Schweiz kommt ein klares Zeichen: Ja zu Kirchtürmen, Nein zu Minaretten», sagte Lega-Reformminister Roberto Calderoni der Nachrichtenagentur ANSA. Italien müsse sich die Schweiz in dieser Frage zum Vorbild nehmen.
Der Lega-Senator und Vize-Minister für Infrastruktur Roberto Castelli forderte gar, dass die italienische Flagge ein christliches Kreuz zeigen solle.
In Österreich forderten die beiden Parteien am rechten Rand, FPÖ und BZö, einhellig ein österreichweites Minarettverbot, wie dies Kärnten bereits seit zwei Jahren kennt.
Auch die Niederländer sollen bald über ein Minarett-Verbot abstimmen können - geht es nach dem Willen des Chefs der Partei für Freiheit, Geert Wilders. Der Rechtspopulist und Islamgegner deutete gegenüber dem Tessiner Radio RSI das Ergebnis dahingehend, dass die Regierungen in Europa nicht auf Volkesstimme hören wollten.
Sollte die holländische Regierung sich gegen eine Volksabstimmung stellen, werde seine Partei ein Anti-Minarett-Gesetz im Parlament einbringen, kündigte Wilders an.
Auch die Rechtspopulisten der Dänischen Volkspartei (DF) streben eine Anti-Minarett-Abstimmung in ihrem Heimatland an. Parteichefin Pia Kjaersgaard feierte den Abstimmungserfolg von SVP und EDU mit einem «Hurra auf die Schweiz!».
Die DF kämpft schon länger gegen den Bau von Moscheen in Dänemark. In der Hauptstadt Kopenhagen wurde inzwischen eine Moschee mit Minarett genehmigt, in Roskilde ist eine Grossmoschee geplant.
Rundum zufrieden mit dem »sehr deutlichen Sieg» des Volkes über die «Elite» zeigte sich der rechtsextreme französische «Front National», wie einer Stellungnahme von Partei-Vizepräsidentin Marine Le Pen zu entnehmen ist.
(sda/bosy)
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C. Pieper, Grand-Lancy
Verfasst am: 2.12.2009 17:01
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In den islamischen Ländern werden unzählige... mehr
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O. Léglise, Weinfelden
Verfasst am: 1.12.2009 20:54
schlussstrich
es war einfach mal Zeit, dass die Schweiz einen... mehr
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B. Scheidegger, Bern
Verfasst am: 1.12.2009 15:14
C. L
Ich meine neue Kirchtürme, von wegen... mehr
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