Wirtschaft
Orange schluckt Sunrise: Ausmass des Stellenabbaus offen
Die Telekommunikationskonzerne Orange Schweiz und Sunrise wollen fusionieren. Die Mutterkonzerne in Frankreich und Dänemark gaben die Aufnahme von entsprechenden exklusiven Verhandlungen bekannt. Die Arbeitnehmervertreter rechnen mit einem Personalabbau und fordern die sofortige Verhandlungen über einen Sozialplan.
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Das Ausmass des Stellenabbaus sei unklar, sagte der künftige Chef des gemeinsamen Unternehmens, Thomas Sieber, in einer Telefonkonferenz.. Es sei zu früh, dies im Detail zu beziffern. Die Optimierungen beim Personal würden im Laufe der Zusammenlegung von Orange und Sunrise evaluiert.
Der Zusammenschluss wird laut Gewerkschaft Kommunikation unweigerlich zu einem Personalabbau führen. Zusammen beschäftigen die beiden Unternehmen rund 2650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In der Vergangenheit habe man mit Orange bei Restrukturierungen gute und sozialverträgliche Lösungen gefunden, deshalb sei man zuversichtlich, einen guten Sozialplan auszuhandeln, heisst es in der Mitteilung.
Für einen 75-Prozent-Anteil am neuen Unternehmen zahlt France Télécom der dänischen Sunrise-Besitzerin TDC rund 1,5 Mrd. Euro, wie die beiden Unternehmen mitteilten. TDC soll 25 Prozent am neuen Telekomanbieter halten.
Mit dem neuen Unternehmen wollen die beiden Muttergesellschaften den führenden Swisscom-Konkurrenten im Schweizer Telekommarkt schaffen. Durch den Zusammenschluss und die Integration von Sunrise und Orange Schweiz erwarten sie Synergien im Umfang von 3,2 Milliarden Franken.
Der Vollzug der Transaktion ist von der Zustimmung durch die Wettbewerbskommission abhängig.
Zudem muss die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) die Übernahme der Mobilfunkkonzession nach einer Fusion noch genehmigen. bis jetzt sei aber kein Gesuch eingetroffen, sagte die Sprecherin des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom).
Das neue Unternehmen wird laut den Angaben der beiden Konzerne rund 3,4 Millionen Mobilfunkkunden und 1,1 Millionen Festnetz- und Breitbandinternetkunden haben. Dies entspreche einem Marktanteil von rund 38 Prozent beim Mobilfunk und rund 13 Prozent bei den Breitbandanschlüssen.
Wichtig sei aber auch, dass nun mit der Revision des Fernmeldegesetzes vorwärts gemacht werde. Und zwar müsse es zwingend sein, dass die Tarife zuerst der Regulationsbehörde vorgelegt würden, wie dies die Motion der Ständeratspräsidentin Erika Forster (FDP/SG) fordere. Mit dem rechtzeitigen Eingreifen der ComCom wären die Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer die gleichen, heisst es im Vorstoss.
Die Aufnahme von konkreten Verhandlungen über eine Fusion von Orange Schweiz und Sunrise stellt für den grössten Schweizer Telekommunikationsanbieter Swisscom keine Überraschung dar. Eine gewisse Annäherung habe es ja bereits zuvor gegeben, sagte Swisscom-Sprecher Sepp Huber.
(sda/ap/fref)
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O. berdorf, Globiwil am See
Verfasst am: 25.11.2009 18:22
Das Positive sehen
Man muss bei dieser Fusion auch das Positive... mehr
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B. Scheidegger, Bern
Verfasst am: 25.11.2009 17:52
O. toneatti
Merken Sie denn nicht, wie wir uns Stück für... mehr
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A. H, -
Verfasst am: 25.11.2009 16:57
Na dann...
Dass die Swisscom in diesem Falle mit den Preisen... mehr
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