Wirtschaft
Das Unternehmen Sunrise
Sunrise ist die Nummer 2 auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt und die grösste private Anbieterin. Die Ursprünge des Unternehmens gehen in die Zeit vor der Liberalisierung des Telekommarkts zurück. Ein Wachstumssprung erfolgte vor neun Jahren durch die Fusion mit der Konkurrentin Diax.
Artikel bewerten
Artikel teilen
1996 gründeten SBB, UBS und Migros die Newtelco. Im gleichen Jahr schufen die sechs grössten Schweizer Elektrizitätsgesellschaften das Unternehmen Diax. Die Marke Sunrise wurde ein Jahr später lanciert, als British Telecom und Tele Danmark (TDC) bei der Newtelco einstiegen.
1998 erhielt Diax eine Mobilfunkkonzession, während Sunrise im Festnetzbereich tätig war und Dienstleistungen für Geschäfts- und Privatkunden anbot.
Im November 2000 übernahm Tele Danmark die Mehrheit an Diax und legte das Unternehmen mit Sunrise zusammen. Der Deal führte zur ersten Massenentlassung in der Schweizer Telekombranche.
Im Jahre 2008 übernahm Sunrise mit Tele2 die drittgrösste Festnetz-Anbieterin der Schweiz.
Heute ist Sunrise eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der TDC mit über 2,85 Millionen Kunden in den Bereichen Mobiltelefonie, Festnetz und Internet. Das Mobilfunknetzwerk deckt über 99 Prozent der Bevölkerung ab.
Bis Ende 2009 will Sunrise gegen 80 Prozent der Haushalte mit eigenen Breitbanddiensten bedienen können. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erzielte Sunrise einen Umsatz von 1,487 Milliarden Franken oder acht Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Reingewinn verharrte auf dem Vorjahresniveau von 111 Millionen Franken. Ende 2008 beschäftigte Sunrise rund 1500 Mitarbeitende.
Sunrise wird seit 2006 vom ehemaligen Swisscom-Manager Christoph Brand geleitet. Mit Jens Alder stand der dänischen Mutter zwischen 2006 und 2008 zudem ein ehemaliger Swisscom-Konzernchef als CEO vor.
(ap/muei)
Meldungen im Tagesverlauf
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
- EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief
- Playoff: Lausanne wählt Lions
- Aus für «Dr. House»: Die TV-Serie wird eingestellt
- «Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Zu Fuss aufs Empire State Building – in 10 Minuten
Verschneiter Ätna spuckt Lava
Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz

















