International
UEFA nennt erstmals Namen von Vereinen im Wettskandal
Der grösste Wettskandal der Geschichte des europäischen Fussballs weitet sich immer weiter aus. Fünf weitere Klubs stehen unter Verdacht, die diesjährigen Qualifikations-Spiele zur Champions League manipuliert zu haben.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Bei den Klubs handelt es sich um KF Tirana, KS Vilaznia (beide Albanien), FC Dinaburg (Lettland), NK IB Ljubljana (Slowenien) sowie Honved Budapest (Ungarn). Dies gab der europäische Verband UEFA in einer Stellungnahme bekannt.
Möglicherweise waren drei Schiedsrichter und ein Offizieller der UEFA in den Betrug involviert. Die Namen wollte die UEFA aber nicht bekannt geben. Insgesamt sollen sieben Spiele der Qualifikation manipuliert worden sein.
Unter Verdacht stehen zudem drei Partien der Champions League sowie zwölf Spiele aus der neuen Europa League 2009, die wahrscheinlich verschoben wurden. Die betroffenen Spiele wurden bislang nicht von der Staatsanwaltschaft in Bochum ins Visier genommen.
Die UEFA führte in Nyon wegen des Wettskandals auch entsprechende Gespräche mit Delegierten aus Österreich, Belgien, Bosnien, Kroatien, Deutschland, Ungarn, Slowenien und der Türkei.
Beim Betrugsskandal im europäischen Fussball sollen insgesamt mindestens 200 Spiele manipuliert worden sein. In Deutschland gibt es mit 32 Spielen von der Zweiten Bundesliga abwärts die meisten Verdachtsfälle. In der Schweiz sind laut Angaben der Staatsanwaltschaft Bochum 28 Spiele vom Wettskandal betroffen.
Nach früheren Angaben der Behörde laufen die Ermittlungen gegen die international agierende Bande wegen Verdachts des fortgesetzten Wettbetrugs seit etwa einem Jahr. Dabei sollen Wettgewinne von mehreren Millionen Euro ergauner worden sein.
(si/wiec)
Meldungen im Tagesverlauf
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
- Löw streicht Quartett aus EURO-Kader


Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
SP könnte Steuerabkommen kippen
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert





















