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Widmer-Schlumpf entschuldigt sich bei Exit

Montag, 23. November 2009, 17:35 Uhr

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat sich bei der Sterbehilfeorganisation Exit entschuldigt: Dass die Organisation nicht zur Vernehmlassung über neue Regelungen in der Sterbehilfe eingeladen worden war, sei «ein Versehen» gewesen. Exit reagierte darauf, dieses «Versehen» passe ins Bild.

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Beim Fertigstellen der Adressliste sei dem EJPD «ein Fehler unterlaufen», schrieb die Bundesrätin in einem Brief an Exit Deutsche Schweiz. «Ich bedaure dieses Versehen und entschuldige mich dafür.» Exit machte den Brief auszugsweise publik.

Vier Wochen nach Vernehmlassungsbeginn sei Exit nun doch noch offiziell zur Teilnahme eingeladen worden, hiess es in einer Mitteilung von Exit. Das «Versehen» passe ins Bild des nicht sehr durchdachten Gesetzesentwurfs. Die Vernehmlassung dauert bis zum 1. März 2010.

Auf der ursprünglichen Adressliste des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) fehlten auch Exit Romandie, ExInternational und Dignitas. Mitte November hiess es dazu im EJPD, dass die Sterbehilfeorganisationen schon bei der Ausarbeitung der Vorschläge angehört worden seien. Ausserdem könnten sie auch ohne formelle Einladung eine Stellungnahme abgeben.

Der Bundesrat schlägt vor, die Sterbehilfe entweder ganz zu verbieten oder aber nur noch unter strengen Auflagen für die Sterbehilfeorganisationen zuzulassen.

(sda/fasc)

Kommentare aktiv...

T. Hofer, Rosshäusern

Verfasst am: 23.11.2009 21:24

Natürlich war das ein versehen...

...ähnlich wie die Wahl von EWS. O_o

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C. Halbeisen, Wil

Verfasst am: 23.11.2009 19:34

Die Freiheit des Menschen ist ein Käfig-Vogel

Oft glaubt ein Mensch frei zu sein, weil er nicht... mehr

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A. Seegardel, Mosen

Verfasst am: 23.11.2009 18:13

Schlauen Augen

... muss man nicht alles glauben..

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