Schweiz
«Das Feyr vo dr Sehnsucht» ist grösster Schweizer Hit
Zum grössten Schweizer Hit dieses Jahres haben die SF-Zuschauer am Samstagabend «Das Feyr vo dr Sehnsucht» gewählt - der Titel des Jodlerklubs Wiesenberg mit Francine Jordi. Auf den zweiten Platz schaffte es der Zürcher Rapper Bligg mit «Rosalie». Abgeschlagen auf dem dritten Platz landete der Berner Mundartrocker Gölä mit «I ha di gärn».
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Trotz seines Einzugs in das Finale tauchte der Musiker gar nicht erst in der Sendung auf.
Gölä hegt seit Februar einen Groll gegen das Schweizer Fernsehen. Damals verliess er wutentbrannt die Jury der Castingshow «MusicStar», weil seine Favoritin ausschied.
Ebenfalls ins Rennen um den Titel eingestiegen waren die Sängerfreunde und Stefan Roos mit «Das Herz einer Mutter» und das vierköpfige Wunderbar-Ensemble mit «Wunderbar».
Der Jodlerklub Wiesenberg und Francine Jordi gaben ihren Song bereits am internationalen Finale des «Grand Prix der Volksmusik» 2008 zum Besten. Das Lied ist die schweizerdeutsche Neuinterpretation von «Das Feuer der Sehnsucht», mit dem Jordi 1998 das internationale Finale gewann und ihre Karriere startete.
Es ist bereits das vierte Mal, dass das Publikum von Schweizer Fernsehen SF den grössten Schweiz Hit wählen konnte. 2008 machte der «Ku-Ku-Jodel» von «Oesch's die Dritten» das Rennen. Im Jahr davor wählten die Zuschauer «Dr Schacher Seppli» mit Ruedi Rymann, 2006 «Alperose» des Berner Altrockers Polo Hofer zum grössten Schweizer Hit.
Moderiert wurde die Sendung wie in den vergangenen Jahren von Sven Epiney. Ihm zur Seite standen Francine Jordi, Beni Thurnheer und Roman Kilchsperger. Für die Stimmung sorgten verschiedene Musiker.
Neben den letztjährigen Siegern «Oesch's die Dritten» heizten etwa der Westschweizer Rapper Stress, die Basler Band «Lovebugs», die Walliser Rockröhre Stefanie Heinzmann sowie der aktuelle «MusicStar» Katharina Michel zusammen mit Florian Ast den Zuschauern ein.
Ein Rückblick auf die lange Karriere von Schlagersängerin Nella Martinetti sorgte für eine gute Portion Nostalgie in der Sendung. Aus gesundheitlichen Gründen - die Sängerin leidet an unheilbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs - konnte sie allerdings nicht live in der Sendung dabei sein.
Um ihr Mut zu machen, sangen die Zuschauer mit den Moderatoren zusammen Martinettis grössten Hit «Bella Musica» aus dem Jahre 1986.
(sda/halp/sch17)
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O. toneatti, bern
Verfasst am: 23.11.2009 18:07
Was haben eigentlich
so viele Schweizer/innen gegen Francine Jordi... mehr
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R. Di Dario, Basel
Verfasst am: 23.11.2009 15:34
Billag lässt grüssen...
...und für so einen Schmarren zahlen wir... mehr
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R. Di Dario, Basel
Verfasst am: 23.11.2009 15:34
Francine Jordi kriegt super Plattform
Man sollte das SF mal rügen! Da kriegt diese... mehr
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