Schweiz
Studenten geben nicht auf
Studierende der Universität Zürich haben ihre Protestaktion fortgesetzt. Am Abend trafen sie sich mit Rektor Andreas Fischer im Hörsaal zu einer Aussprache - ohne konkrete Ergebnisse. Die Studierenden haben Fischer mit einem Forderungskatalog konfrontiert, unter anderem sei mehr Geld für die Bildung gefordert worden. Derweil bleiben auch die Universitäten in Basel und Bern besetzt.
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Der Rektor der Universität Zürich, Andreas Fischer, habe die einzelnen Forderungen kurz kommentiert; eine eigentliche Diskussion habe es jedoch nicht gegeben, sagte die Universitäts-Sprecherin Christina Hofmann. Die rund halbstündige Veranstaltung sei ruhig verlaufen. Die Aussprache fand unter Ausschluss der Medien statt.
Noch am Donnerstag hatten die Protestierenden ein Gespräch mit Fischer abgelehnt. Dieser wollte eine Delegation in seinem Büro empfangen und die Forderungen der Studierenden anhören. Die Studenten wollten jedoch, dass der Rektor im Hörsaal Stellung nimmt, «damit alle zuhören können».
Der Hörsaal der Universität Zürich wird seit Dienstagabend besetzt. Im Zentrum der Protestaktionen steht die Kritik an den Auswirkungen der Bologna-Reform. In der Nacht auf Freitag hatten erneut einige Studierende in der Universität übernachtet.
Die Universitätsleitung tolerierte die Besetzung bis anhin. Fischer habe jedoch an die protestierenden Studierenden appelliert, ihre Aktionen möglichst bald abzubrechen und zum Normalbetrieb zurückzukehren, sagte Hofmann weiter.
Nicholas Preyss, Präsident des Verbands der Studierenden an der ETH (VSETH), schliesst ähnliche Protestaktionen an der ETH Zürich aus. Unter den Studenten gebe es zwar auch solche, die mit den Protestierenden der Uni sympathisierten, sagte er in einem Interview mit dem Onlineportal des «Tages-Anzeiger». Eine Besetzung sei für ETH-Studierende aber keine Option.
Viele Forderungen zur Mitbestimmung, die an anderen Unis gestellt würden, seien an der ETH längst umgesetzt. Dazu habe Bologna die Struktur des Studiums an der ETH nicht so stark verändert. Einzelne Probleme der Bologna-Reform seien von den Studierenden und der ETH-Leitung erkannt worden und würden gemeinsam gelöst.
Der Berner Universitäts-Rektor Urs Würgler besuchte gestern Abend das Plenum in der Aula der Universität Bern und legte den Anwesenden die Haltung der Universitätsleitung gegenüber den Forderungen der Studenten und der andauernden Besetzung der Aula dar.
Man habe die Forderungen der Protestierenden zur Kenntnis genommen. Mit der Besetzung der Aula habe die Unileitung jedoch ein Problem. Deshalb seien den Studenten Alternativräume angeboten worden, wo sie ihre Diskussionen weiterführen könnten. Eine Antwort auf das Angebot steht noch aus. Laut dem Universitäts-Generalsekretär Christoph Pappahat Würgler den Studierenden bis Freitagabend Zeit gegeben.
In Basel wurde den Besetzern der Aula der Presseraum zur Nutzung angeboten. Das Angebot ist an klare Pflichten seitens der Studierenden gebunden. Ob sie darauf eingehen, ist noch unklar.
(sda/ap/hard/godc)
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A. Bünzli, ÄnnetEmJordan
Verfasst am: 21.11.2009 11:24
Studieren ist oft härter als Arbeiten
Kommen sie mal von ihrem doofen... mehr
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M. Wurmdichnicht, Grabenschnecke
Verfasst am: 21.11.2009 4:32
Typisches Beispiel: Studentenprotest in Bern.
In Bern sind offensichtlich sogar die... mehr
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B. Eckstein, Zürich
Verfasst am: 20.11.2009 23:37
Gehen Sie studieren...
...wenn Sie solche Anliegen nicht verstehen... mehr
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