Schweiz
Merz: «Kein einziges Dossier schief gelaufen»
Bundespräsident Hans-Rudolf Merz würde «alles noch einmal genau gleich machen». Seine Bilanz des Präsidialjahres fällt positiv aus und er sei sich sicher, die beiden Libyen-Geiseln wären frei, wenn die Fotos von Hannibal Gaddafi nicht veröffentlicht worden wären. Ausserdem sei «kein einziges Dossier schief gelaufen».
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Merz zog seine Bilanz gegenüber der Online-Ausgabe der Gratiszeitung «20 Minuten». «Bisher konnte mir noch niemand sagen, was man anders hätte tun können», sagte Merz. Seine Reise nach Libyen im vergangenen August sei richtig und nötig gewesen. Denn sie habe «wieder Bewegung in die Sache gebracht».
Er sei zwar enttäuscht, dass der libyschen Premier sein Versprechen über die Freilassung der beiden Schweizer Geiseln nicht gehalten habe. Doch sein Vertrauen in ihn sei keine Fehleinschätzung gewesen. «Wenn solche Abmachungen im zwischenstaatlichen Verkehr nicht funktionieren, was dann?», sagte Merz.
Der Bundespräsident zeigte sich im Weiteren überzeugt, dass die zwei festgehaltenen Schweiz ohne die Publikation der Polizeifotos von Hannibal Gaddafi wieder frei wären. Alles sei damals für die Ausreise bereit gewesen. Wenig später habe ihm Vater Gaddafi beim Treffen in New York gesagt, «er fände diese erneute Erniederung seiner Familie unglaublich».
Merz bezeichnete sein Präsidialjahr im Allgemeinen zwar als «ein schwieriges Jahr mit vielen Überraschungen». Doch «wenn man diese Umstände berücksichtigt, war es ein gutes Jahr». Sie hätten die gesetzten Ziele erreicht und «wenn man die Resultate betrachtet, ging kein einziges Dossier schief», sagte Merz.
Er denke dabei an die Regelung der «Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der UBS», die Entfernung der Schweiz von der Grauen Liste der OECD oder Steuerprojekte wie die Familienbesteuerung, die Kalte Progression und die Mehrwertsteuer.
(sda/fasc)
Meldungen im Tagesverlauf
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
- Löw streicht Quartett aus EURO-Kader
- Ägypten: Ex-Regime-Mann gegen Islamist in Stichwahl
- Djokovic souverän in Runde 2


Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
SP könnte Steuerabkommen kippen
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert



















R. Fauser, Augsburg
Verfasst am: 20.11.2009 20:13
Bemühend?
Nicht J. Simon´s Beiträge sind bemühend,... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
W. Kathriner, Sarnen
Verfasst am: 20.11.2009 11:54
ist doch auch was
wenn jeder seinen Mist in den Kompotkübel... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
H. Jordi, Muhen
Verfasst am: 20.11.2009 11:39
Ich staune
... wie viele Leute meinen, sich über alles und... mehr
Zustimmen — 14 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten