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Facebook macht nicht glücklich

Donnerstag, 12. November 2009, 11:57 Uhr

300 Millionen Menschen sind aktuell bei Facebook registriert. 30 Millionen davon stellen jeden Tag persönliche Meldungen ins Netz. Trotz vieler virtueller Freundschaften sind Facebook-Benutzer nicht unbedingt glücklicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Zürich.

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Wie die Studie zeigt, sind Facebook-Abstinente generell zufriedener mit ihrem Leben als jene, die virtuelle Kontakte im Internet pflegen und ihren Alltag öffentlich machen.

Die Studie macht aber auch deutlich, dass Zufriedenheit nicht in erster Linie mit der Aktivität auf Facebook zusammenhängt. Viel wichtiger ist die Persönlichkeit des Benutzers.

Laut der vom Psychologischen Institut durchgeführten Umfrage sind Nicht-Nutzer psychisch gesünder und gelten als gewissenhafter als die extrovertierten Facebook-Nutzer. Weil sie gewissenhafter seien, hätten sie zudem oft mehr Erfolg im Beruf.

Für diese Studie wurden 1000 Personen im Alter zwischen 13 und 89 Jahren befragt, von denen 573 ein Facebook-Profil pflegen. Von den Facebook-Nutzern waren 335 auch noch auf anderen Netzwerken wie etwa MySpace aktiv.

Dies ist allerdings nicht die erste Studie über Facebook-Nutzer: Amerikanische Forscher der Michigan State University hatten sich 2007 bereits dieses Themas angenommen und eine Umfrage gestartet.

Im Gegensatz zu den Zürcher Forschern stellten sie jedoch genau das Gegenteil fest, nämlich dass Facebook-Nutzer zufriedener und glücklicher sind als Nicht-Nutzer, weil sie sozial engagierter seien.

(sda/muem)

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