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Die Schweinegrippe ist definitiv in der Schweiz angekommen

Donnerstag, 12. November 2009, 12:37 Uhr, Aktualisiert 16:25 Uhr

Die Pandemiewelle der Schweinegrippe hat nun die ganze Schweiz erreicht. Die Zahl der Krankheitsfälle hat sich in der letzten Woche verdoppelt. Auf 1000 Arztbesuche sind über 16 Verdachtsfälle registriert worden. Aber auch die Zahl der im Labor nachgewiesenen Grippeerkrankungen hat sich innert Wochenfrist verdoppelt. Besonders stark betroffen sind junge Menschen im Alter von 10 bis 19 Jahren.

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Wie Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern erklärte, steigt die Zahl der Grippefälle nunmehr seit drei Wochen rasant an. «Wir sind jetzt wirklich in der exponentiellen Wachstumsphase dieser Grippe-Epidemie.»

Was das heisst, zeigt der Blick auf die Statistik der letzten vier Wochen. In der Woche 42 (12.10.09 bis 19.10.09) wurden im Labor bloss 39 Fälle nachgewiesen. Eine Woche später waren es 112, zwei Wochen später 316. In der vergangenen Woche hat sich diese Zahl noch einmal mehr als verdoppelt; auf 773 Fälle.

Die ersten Zahlen aus der laufenden Woche zeigen laut Mathys, dass die Kurve weiterhin stark ansteigt. Insgesamt wurden in der Schweiz seit Beginn der Zählungen im Sommer 2556 Fälle im Labor nachgewiesen. Die Zahl der effektiv am Virus (H1N1) Erkrankten soll um ein Vielfaches höher liegen.

«Wir sind jetzt wirklich in der exponentiellen Wachstumsphase dieser Grippe-Epidemie.»
Patrick Mathys, Bundesamt für Gesundheit

Wie Mathys weiter erklärte, sind mittlerweile praktisch alle Kantone betroffen. Eine Insel bildet einzig noch der Kanton Uri. Nach Alterskategorien aufgeschlüsselt, sind die jungen Menschen im Alter von 10 bis 19 Jahren am stärksten betroffen. Dahinter folgen die 20- bis 29-Jährigen.

Schweizweit mussten letzte Woche wegen der Grippe 15 Personen ins Spital eingewiesen werden. Seit Anfang Juli wurden insgesamt 48 Hospitalisationen gemeldet. Die meisten konnten das Spital wieder verlassen. Aktuell befinden sich 12 Personen in Intensivpflege.

Trotz der exponentiellen Epidemie-Entwicklung ist laut BAG keine Panik angezeigt. Der Verlauf der (H1N1)-Epidemie entspricht bislang dem Verlauf einer normalen saisonalen Grippe. Bislang gab es wegen H1N1 in der Schweiz keine Toten. In der Schweiz führt die saisonale Grippe jedes Jahr zu 1'000 bis 5'000 Hospitalisierungen und zu 400 bis 1'000 Todesfällen.

Laut Virginie Masserey vom BAG kann die Epidemie zwar nicht mehr aufgehalten werden. Dennoch empfiehlt sie, die seit Wochen propagierten Massnahmen wie häufiges Händewaschen etc. anzuwenden. Damit könne man immerhin das Infektionsrisiko mindern und gefährdete Personen schützen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach sich derweil dafür aus, bei einer Erkrankung möglichst früh antivirale Medikamente einzusetzen.

Vor allem bei schwangeren Frauen, sehr kleinen Kindern und Personen mit Vorerkrankungen könne so ein schlimmerer Krankheitsverlauf verhindert werden, sagte ein WHO-Experte in Genf. In Regionen, in denen die neue Grippe grassiere, sollten Ärzte nicht erst auf den Laborbefund warten, bevor sie einem Patienten antivirale Medikamente gäben.

(ap/sda/reuters/muei)

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W. Interessierts, Chur

Verfasst am: 13.11.2009 20:40

@ R. Fauser

Genau das sollte einem doch zum Denken anregen.... mehr

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R. Fauser, Augsburg

Verfasst am: 13.11.2009 19:15

@W.Interessierts 2

...als anorganisches. Das Hg hat deswegen eine so... mehr

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R. Fauser, Augsburg

Verfasst am: 13.11.2009 19:08

@W,. Interessierts

Das Hg geht sogar besonders schnell über die... mehr

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