Schweiz
Widmer-Schlumpf relativiert Burka-Verbot
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat in Genf ihre Haltung zur Burka und einem allfälligen Tragverbot präzisiert. «Für mich persönlich ist eine vollständig verhüllte Frau ein ungewohntes Bild und löst in mir Unbehagen aus», sagte die Justizministerin.
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«Falls sich die Zahl der Burka tragenden Frauen ausweitet, sollten wir ein eventuelles Verbot prüfen.» Zurzeit trügen aber nur einige Frauen, vor allem Touristinnen in den Städten Genf oder Zürich, die Burka.
Widmer-Schlumpf betonte, dass dies ihre persönliche Meinung sei und ein solches Verbot zurzeit nicht auf der Tagesordnung stehe. Nicht zuletzt fehlten auf Bundesebene die gesetzlichen Grundlagen für eine solche Massnahme, erklärte sie nach verschiedenen Zeitungsinterviews in den vergangenen Tagen.
Widmer-Schlumpf war aber in erster Linie in Genf, um der internationalen Presse die ablehnende Haltung des Bundesrats zur Minarett-Initiative zu erklären. Ein Minarettverbot widerspreche der Religionsfreiheit und sei diskriminierend. Eine Annahme würde laut Widmer-Schlumpf nicht nur den Religionsfrieden gefährden und die Menschenrechte verletzten, sondern auch dem Ansehen der Schweiz schaden.
Angesprochen auf die steigende Islamfeindlichkeit in der Schweiz, drückte die EJPD-Chefin ihre Hoffnung aus, dass diese nach der Volksabstimmung vom 29. November beendet sein werde.
Eine Radikalisierung der Muslime in der Schweiz befürchte sie nicht. Falls die Initiative angenommen werde, könnten die Muslime immer noch an den Europäischen Menschenrechtshof in Strassburg gelangen, erinnerte Widmer-Schlumpf.
(ap/olsm)
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B. Scheidegger, Bern
Verfasst am: 12.11.2009 18:26
P. Mauler
Das Wort Dienstkleidung besagt es ja schon. Die... mehr
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P. Mauler, Schaffhausen
Verfasst am: 11.11.2009 19:30
Genauer hinschauen
Sie wissen wie sich Buddhisten kleiden? zum... mehr
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C. Halbeisen, Wil
Verfasst am: 11.11.2009 19:03
Weder Koran noch Bibel sind wörtlch zu nehmen
Solche alten poetischen Bücher kann man nicht... mehr
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