20 Jahre Mauerfall
Viel Symbolik zum Jahrestag des Mauerfalls
Berlin feiert den 20. Jahrestag des Mauerfalls. Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchten einen ökumenischen Gottesdienst in der Gethsemanekirche im Stadtteil Prenzlauer Berg. Die Kirche gilt als ein Zentrum der friedlichen Revolution von 1989 in der DDR.
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Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, erinnerte an die grossen Demonstrationen von 1989. «Letztlich machte der Ruf der Massen nach Freiheit dem DDR-Staat ein Ende», sagte Zollitsch.
Merkel will am Nachmittag gemeinsam mit ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern über die frühere Grenze an der Bornholmer Strasse gehen. Der Kontrollpunkt war am späten Abend des 9. November 1989 der erste, über den die Menschen in den Westen stürmten.
Merkel hatte den 9. November 1989 als «glücklichsten Tag der jüngeren deutschen Geschichte» bezeichnet. Am symbolischen Spaziergang nehmen auch der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow (1985-1991) und Lech Walesa ehemaliger polnischer Präsident (1990-95), Gewerkschafter und Friedensnobelpreisträger - teil.
Höhepunkt der Mauerfall-Feiern in Berlin ist am Abend das Fest der Freiheit am Brandenburger Tor. Am Symbol der deutschen Einheit sollen dann rund 1000 bemalte Dominosteine, die den Mauerverlauf nachbilden, umfallen und so an den November 1989 erinnern.
Mit von der Partie sein werden die Staats- oder Regierungschefs aller EU-Mitgliedsstaaten, US-Aussenministerin Hillary Clinton und der russische Präsident Dmitri Medwedew. Die Schweizer Regierung wurde nicht eingeladen.
«Die deutsche Einheit ist noch nicht vollendet», sagte Merkel zuvor dem ARD-Morgenmagazin. Zwischen Ost und West seien weiter «strukturelle Unterschiede» vorhanden. «An denen müssen wir ansetzen, wenn wir die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse hinbekommen wollen.»
Auf die Frage, ob das Versprechen «blühender Landschaften» in den neuen Bundesländern durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl erfüllt worden sei, antwortete Merkel: «Ja natürlich haben wir viele blühende Landschaften.»
So sei in besonders belasteten Regionen wie Bitterfeld die Verschmutzung durch die Industrie verringert worden. Auch seien die damaligen Unterschiede in der durchschnittlichen Lebenserwartung «heute fast ausgeglichen».
Dennoch sei «bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse noch etliches zu tun». So sei die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern etwa doppelt so hoch wie im Westen. Bei der Angleichung müsse man an den «strukturellen Unterschieden zwischen Ost und West» ansetzen.
Merkel sagte ferner, sie sei zum Zeitpunkt des Mauerfalls am 9. November 1989 in der Sauna gewesen. Nachdem sie von den Ereignissen gehört habe, sei sie anschliessend in Richtung Grenzübergang Bornholmer Strasse gegangen. «Man war sprachlos und glücklich», sagte Merkel.
(sda/ap/horm)
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R. Fauser, Augsburg
Verfasst am: 10.11.2009 21:15
Herr Beutler,
in diesem Fall bin ich ganz Ihrer Meinung; noch... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
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F. Kirschbein, Freiburg/Brsg.
Verfasst am: 10.11.2009 16:01
Gut ausgelegtes soziales Netz?
Wenn ich den Vermietern vorschreibe, dass eine... mehr
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F. Kirschbein, Freiburg/Brsg.
Verfasst am: 10.11.2009 15:58
Eher nicht
Denn ohne die Transferleistungen aus dem Westen... mehr
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