International
Selbstmordanschlag in Pakistan fordert 13 Tote
Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind 13 Menschen ums Leben gekommen, 40 weitere wurden verletzt. Die Taliban haben sich zum Anschlag bekannt.
Der Anschlag geschah auf einem belebten Viehmarkt und richtete sich gegen Abdul Malik, den Bürgermeister der Stadt Mattani. Offenbar erlag er im Spital seinen schweren Verletzungen.
Ein Mann, der sich als Taliban ausgab, habe telefonisch mitgeteilt, dass Malik wegen seinem Engagement gegen die Taliban sterben musste.
Malik, ein früherer Unterstützer der Taliban, hatte die Seiten gewechselt und eine Miliz gegen die Extremisten gegründet. In den vergangenen Monaten hatte er mehrere gegen ihn verübte Anschläge überlebt.
Pakistans Armee setzt derweil ihre Offensive gegen die Taliban im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet Süd-Waziristan fort und meldet, am Samstag seien 20 Aufständische getötet worden. Seit Beginn der Operation sind rund 480 Extremisten gefallen, die Armee selbst verzeichnet 42 Verluste.
Aus Rache gegen die pakistanische Militäroffensive haben die Taliban in den vergangenen Monaten zahlreiche Anschläge verübt, denen bisher rund 300 Menschen zum Opfer fielen.
(sda/ap/stei)






