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International

Iran hält an seinem Atom-Kurs fest

Samstag, 7. November 2009, 9:15 Uhr

Im Atomstreit mit dem Westen beharrt der Iran offenbar auf seinem harten Kurs: Teheran ist nicht bereit, leicht angereichertes Uran zur weiteren Anreicherung ins Ausland zu liefern.

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Das erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Aussenpolitik und Nationale Sicherheit im iranischen Parlament. Eine solche Lieferung stehe ausser Frage, sagte er nach Angaben der Agentur Isna.

Noch vor wenigen Tagen erklärte Präsident Mahmud Ahmadinedschad, Iran begrüsse den Vorschlag und sei zur Zusammenarbeit bereit, doch müssten auch die ausländischen Partner ihre Verpflichtungen erfüllen. Der Kompromiss sei auch ein Test für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), ob sie eine «wirkliche Rolle» dabei spiele, Ländern beim Aufbau einer zivilen Atomtechnologie zu helfen.

Die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) hatte im Oktober einen Kompromissvorschlag vorgelegt, wonach der Iran bis zum Jahresende 1200 seiner 1500 Kilogramm leicht angereicherten Urans nach Russland und Frankreich liefern soll. So soll verhindert werden, dass der Iran das Uran selbst anreichert.

(sda/blur)