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International

Bohrpanne: Wasser beim dritten Versuch gestoppt

Samstag, 7. November 2009, 14:13 Uhr, Aktualisiert 18:04 Uhr

Im deutschen Wiesbaden konnte das aus einem Bohrloch sprudelnde Wasser am Nachmittag gestoppt werden. Bei Erdwärmebohrungen war versehentlich eine Wasserblase in 130 Metern Tiefe angezapft worden.

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Unter hohem Druck wurde Beton tief in das Loch, aus dem die Wassermassen sprudelten, hineingepumpt und so verschlossen. Am Morgen war ein ähnlicher Versuch noch fehlgeschlagen.

Bei einer Erdwärmebohrung hatten Bauarbeiter am Donnerstag versehentlich in 130 Meter Tiefe eine unter Druck stehende Wasserblase getroffen. Die Folge war eine gewaltige Überschwemmung. Zeitweilig traten über 6000 Liter Wasser pro Minute aus.

Bereits in der Nacht zum Freitag war es Fachleuten gelungen, das Hauptbohrloch mit Beton zu füllen. Dieses wurde jedoch wieder aufgebrochen, um mehr Beton einzufüllen. Die Erdwärmebohrung stand in Zusammenhang mit einem geplanten Anbau für das hessische Finanzministerium.

(sda/ap/bers/stei)