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20 Jahre Mauerfall

Breschnew und Honecker küssen sich wieder

Freitag, 6. November 2009, 16:41 Uhr

Nach neunmonatiger Sanierung erstrahlt der längste noch erhaltene Abschnitt der Berliner Mauer im neuen Glanz. Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnete die knapp ein Kilometer lange, sogenannte East Side Gallery im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain mit ihren 99 Motiven offiziell.

1990 hatten 118 Künstler aus 21 Ländern grossformatige Wandbilder geschaffen, die einige von ihnen seit Februar aufwendig restaurierten. Dafür standen rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Wowereit sagte: «Diese künstlerisch gestaltete Mauer ist ein Dokument für zukünftige Generationen, sich selbst ein Bild zu machen - im wahrsten Sinne des Wortes -, was Mauer bedeutet hat.» Von ihr sei Schrecken und Terror ausgegangen, an ihr seien Menschen getötet worden, nur weil sie den Gedanken an Freiheit gehabt hätten, erklärte er kurz vor dem 20. Jahrestag des Mauerfalls.

«Diese künstlerisch gestaltete Mauer ist ein Dokument für zukünftige Generationen sich selbst ein Bild zu machen, was Mauer bedeutet hat.»
Klaus Wowereit, Bürgermeister von Berlin

Täglich besuchen mehr als 2000 Menschen die Open-Air-Galerie mit ihren 3,60 Meter hohen Mauerelementen am Spreeufer. Sie war von Januar bis September 1990 in einer spontanen Kunstaktion entstanden und wurde ein Jahr später unter Denkmalschutz gestellt. Für die Sanierung verantwortlich war die Künstlerinitiative East Side Gallery.

Ihr Vorsitzender Kani Alavi sagte, man werde alles tun, damit «dieses wunderbare Kunstwerk» auf Dauer erhalten bleibe, vor allem für die nachfolgenden Generationen. «Die East Side Gallery steht für Demokratie und Menschenrechte.» Die Gemälde dokumentierten in ihrer Vielfalt die Freude der Künstler, dass Freiheit, Demokratie und Menschenrechte die Mauer als Symbol der Teilung überwunden hatten.

Insgesamt wurden 99 der ursprünglich 106 Gemälde wiederhergestellt. 87 Künstler nahmen an der Restaurierung teil, 80 Bilder wurden von den ursprünglichen Autoren rekonstruiert. Einige wenige Bilder werden derzeit noch restauriert.

Das Geld für die Sanierung stellten der Berliner Senat, der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und die Stiftung Deutsche Klassenlotterie zur Verfügung. Jeder Künstler erhielt pro Bild eine Aufwandsentschädigung von 3000 Euro sowie Verpflegungsgeld.

(ap/widb)

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M. Wurmdichnicht, Grabenschnecke

Verfasst am: 2.12.2009 0:49

Den Schicklgruber und den Goebbels

... würden die Deutschen auch nicht gross... mehr

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W. Röhricht, Bern

Verfasst am: 25.11.2009 12:12

Liebes SF

Seit mehr als zwei Wochen habt ihr diesen Beitrag... mehr

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