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Schnellverfahren gegen acht GC-Anhänger

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 18:34 Uhr, Aktualisiert 30.10.2009, 16:58 Uhr

Nach den Ausschreitungen beim Fussballmatch FC St. Gallen gegen Grasshoppers Zürich vom Mittwochabend befinden sich acht GC-Anhänger in St. Gallen in Haft. Die Hooligans werden erstmals im Schnellverfahren bestraft.

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Laut Polizeisprecher Benjamin Lütolf geht es um Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Landfriedensbruch. Ein Untersuchungsrichter hatte die Festnahme der Randalierer nach dem Fussballspiel angeordnet.

Dieses Vorgehen ist neu. Früher hatte die Polizei jeweils die Personalien der Hooligans aufgenommen und sie dann wieder laufen lassen. Neu werden die Tatbestände mit Hilfe von Videoüberwachung sofort abgeklärt und die Täter mit einem Strafbescheid «abgeurteilt».

Für die festgenommenen GC-Anhänger haben die Schnellverfahren einschneidende Konsequenzen: Sie fehlten am Donnerstag am Arbeitsplatz, in der Schule oder zu Hause.

Rund 800 GC-Fans waren am Mittwoch mit einem Extrazug aus Zürich nach St. Gallen gereist. Kurz vor dem Bahnhof St. Gallen-Winkeln zogen sie die Notbremse. Nach dem Verlassen der Bahnwagen warfen die agressiven Fans Steine gegen die Polizei, die mit einem Grossaufgebot bereitstand.

Die Polizei setzte Gummischrot und Pfeffersprays ein. Auch nach dem Match, den der FC St. Gallen 1:0 gewann, kam es rund um die AFG-Arena zu Ausschreitungen. GC-Anhänger warfen laut Polizei «alles, was nicht niet- und nagelfest war», gegen Polizisten und Zivilpersonen. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Auch das Super-League-Spiel FC Zürich gegen FC Basel endete in Gewalt. Nach dem 2:2 im Letzigrund gingen die Fans im Bahnhof Altstetten aufeinander los.

Nach der Abfahrt des Extrazugs in Richtung Basel versuchte eine Gruppe FCZ-Anhänger, zurückbleibende Basler Fans anzugreifen. Auch zivile Polizisten, die dazwischen gingen, wurden attackiert.

Ein 25-jähriger Hooligan trat einem Polizisten mehrmals gegen den Kopf. Der Polizist musste mit Prellungen und Schürfungen ins Spital gebracht werden. Der Täter und zwölf weitere Randalierer wurden verhaftet.

(sda/hesa)

Kommentare aktiv...

M. Woodtli, Buchs

Verfasst am: 30.10.2009 9:07

Kein Verständnis

Es gibt absolut keinen Grund, Steine oder... mehr

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S. Sutter, Winterthur

Verfasst am: 29.10.2009 22:28

Marley

Du magst also sinnlose Gewalt, Schlägereien,... mehr

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B. Marley, Zürich

Verfasst am: 29.10.2009 21:51

..

gc fans hends richtig gmacht

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