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Arabische Medien berichten über Minarett-Vorlage

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 8:23 Uhr, Aktualisiert 17:07 Uhr

Die Anti-Minarett-Initiative ist ein Thema in der arabischen Öffentlichkeit. Vor allem unabhängige Medien berichten über den Vorstoss gegen die Minarette, wie Tamer Aboalenin, Korrespondent des arabischen Fernsehsenders «Al Jazeera», sagt.

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In Online- und Printmedien in Ägypten, Saudi-Arabien und Libanon, die schiitische Nachrichtenagentur EBAA, eine palästinensische Zeitung und die Fernsehsender «Al Jazeera» und «Al Arabia» hätten bereits über die Initiative berichtet, weiss der Journalist.

In den meisten Berichten schwinge eine gewisse Verwunderung mit: «Etwas Aussergewöhnliches kommt aus der neutralen Schweiz», beschreibt Aboalenin die Stimmung.

Bild Bild einer arabischen Meldung über die Minarett-Initiative.
Die Anti-Minarett-Initiative ist auch in arabischen Medien Thema. sf

Staatliche Medien halten sich gemäss dem «Al Jazeera»-Korrespondenten mit Berichten zurück. «Für die muslimischen Staaten ist die Initiative eine innerstaatliche Angelegenheit der Schweiz.» Denn die ablehnende Haltung der Schweizer Regierung sei bekannt.

Der Bund hingegen registrierte im Ausland bisher nur wenig Interesse an der Anti-Minarett-Initiative. Die Medien in den muslimischen Ländern würden nur wenig darüber berichten, heisst es im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Und wenn sie berichten würden, dann im Allgemeinen auf eine differenzierte und auf Tatsachen beruhende Art und Weise.

«Ja» wäre harter Schlag

Für die Schweizer Diplomatie wäre ein Ja zur Anti-Minarett-Initiative «ein harter Schlag», ist sich Tamer Aboalenin, Schweizer Korrespondent des arabischen Fernsehsenders «Al Jazeera», sicher. «Die Schweizer Diplomaten in den islamischen Ländern wären nicht mehr glaubwürdig.»

Zwar sorgen sich die Experten nicht um die Sicherheit der Schweiz. Terrorangriffe seien nicht zu befürchten, da die Initiative kein offizieller Angriff gegen den Islam sei, so Aboalenin. Ein Minarett-Verbot könnte aber beispielsweise die Situation mit Libyen komplizieren.

(sda/buet)

Kommentare aktiv...

U. Keller, Klaeng

Verfasst am: 31.10.2009 8:58

ein JA stoppt die Folgen.

Vergessen sie's. Politische und rechtliche... mehr

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S. Lamprecht, Eglisau

Verfasst am: 30.10.2009 23:50

Wandern sie doch aus..

Engeler , wandern sie doch nach Arabien aus, dann... mehr

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S. Lamprecht, Eglisau

Verfasst am: 30.10.2009 23:42

Das ist ja ...

Das ist ja genau das Problem!!! Die Behörden... mehr

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