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Alltagsgeschichte in Fotos im Landesmuseum

Freitag, 23. Oktober 2009, 14:49 Uhr, Aktualisiert 21:17 Uhr

Unter dem Titel «Aufbruch in die Gegenwart» präsentiert das Schweizerische Landesmuseum in Zürich einen Bilderbogen zur jüngeren Schweizer Alltagsgeschichte.

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Landesmuseum illustriert Wandel der Zeit

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Hunderttausend Fotos hatte das Sammler-Ehepaar Ruth und Peter Herzog dem Schweizerischen Landesmuseum 1994 übergeben. Im Dezember 2008 kaufte das Museum weitere 30'000 Bilder, den Schweizer Teil der Sammlung.

Aus diesem Schatz ist nun eine kleine Auswahl zu sehen. Bilder von bekannten wie von anonymen Fotografen; dazu gehören Sujets, die als zeittypisch gelten wie zum Beispiel ein Dorfladen 1944, der Schweinemarkt in Thun, eine Chorprobe in Zuoz, ein Seifenkisten-Rennfahrer oder der Physikprofessor Wolfgang Pauli beim Dozieren um 1950.

Die Sammlung Herzog dokumentiert die Frühzeit des jungen Bundesstaates mit seiner Entwicklung von Gewerbe und Industrie. Die Dokumente datieren aus der Zeit zwischen etwa 1840 bis 1950. Der Bestand an Fotografien aus dem 19. Jahrhundert ist besonders dicht. Dabei handelt es sich um lose und gerahmte Bilder, Serien und Fotoalben sowie Negative und Diapositive.

Den Schwerpunkt der Sammlung bilden vorwiegend private Fotografien, die aus Familiennachlässen oder Firmendokumentationen stammen.

Ruth und Peter Herzog haben die Bedeutung privater Fotografien bereits sehr früh erkannt. Seit den 1970er Jahren sammeln sie systematisch Fotobestände aus der ganzen Welt. Sie gehören zu den Pionieren ihres Fachs.

(sda/bosy)

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