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International

Goldstone-Bericht polarisiert weiterhin

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 13:17 Uhr, Aktualisiert 21:54 Uhr

Die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern haben sich bei der Nahost-Debatte des UNO-Sicherheitsrats verhärtet. Während die Palästinenser eine umfassende Diskussion des Goldstone-Berichts fordern, stellt dieser für Israel ein Hindernis für Friedensgespräche dar.

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Goldstone-Bericht im UNO-Sicherheitsrat

Der Bericht kam auf Initiative von arabischen Staaten im UNO-Sicherheitsrat zur Sprache. Riad al-Malki, der palästinensische Aussenminister forderte dabei, dass sich alle wichtigen UNO-Gremien mit dem Goldstone-Bericht zum Gaza-Krieg befassen müssten.

Die israelische UNO-Botschafterin Gabriela Shalev nannte den Bericht des südafrikanischen Menschenrechtlers Richard Goldstone dagegen «einseitig, voreingenommen und deshalb falsch». Sie bekräftigte damit die Haltung der israelischen Regierung.

Bild Schalev an einem Tisch. Davor Mikrofon und Schild.
Die Verärgerung Shalevs über den Goldstone-Bericht ebbt nicht ab. keystone/archiv

«Der Goldstone-Bericht ist ein Hindernis für Friedensgespräche. Wir werden sie nicht wieder aufnehmen, solange dieser Bericht auf dem Tisch liegt, solange uns Kriegsverbrechen vorgeworfen werden», sagte Shalev nach der Sitzung vor Journalisten.

Nach den Erkenntnissen von Goldstone und seinem Team haben sowohl Israelis wie Palästinenser während des Gaza-Krieges am Jahreswechsel Kriegsverbrechen begangen.

Der Bericht soll am Donnerstag und Freitag nach einer Kehrtwende der Palästinenserführung doch noch im UNO-Menschenrechtsrat in Genf beraten werden. Dieses Gremium hatte ihn in Auftrag gegeben.

(sda/hesa)

Kommentare aktiv...

M. levi, gähwil

Verfasst am: 16.10.2009 17:01

A. Guant

wenn jemand von einem Holocaust an den arabern in... mehr

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A. Holenstein, parteilos, Chigasaki-shi

Verfasst am: 15.10.2009 14:17

Was macht den Unterschied?

Schade, dass die meisten Forumsteilnehmer nicht... mehr

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A. Guant, Sunybeach

Verfasst am: 15.10.2009 0:26

Es ist vorbei

mit der verlogenen Kibuz-Nostalgie auf Kosten der... mehr

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