Schweiz
Kindersitz-Debatte nach tödlichem Unfall neu entfacht
Ein Auto-Unfall in Schwamendingen (ZH), bei dem ein Kind ums Leben gekommen ist, hat die Diskussion über die korrekte Handhabung von Auto-Kindersitzen neu entfacht.
Einen so tragischen Unfall habe er noch nie erlebt, sagte der Medien-Chef der Stadtpolizei Zürich Marco Cortesi gegenüber der «Tagesschau». Dass so etwas gleich tödlich ende, sei selten.
Richtig angeschnallt, in einem Kindersitz, seien die Kinder auch bei Unfällen sehr gut gesichert, erklärt Toni Keller, Projektleiter für Kindersicherheit des TCS. Das Kind müsse richtig im Kindersitz gesichert sein, aber auch der Kindersitz selbst müsse richtig im Auto fixiert werden.
Doch all zu oft befreien sich die Kinder während der Fahrt selbst. «Sobald sich ein Kind an Bord befindet, ist daher unbedingt die Kindersicherung an den Türen zu aktivieren», rät Keller. «Auch auf kürzesten Strecken gilt, das Kind immer anzuschnallen.» So fahre das Kind sicher und sei bei Unfällen ideal geschützt.
In den letzten Jahren sind Unfälle mit verletzten Kindern stetig zurückgegangen. Die Zahl ist von 759 Unfällen im Jahre 2000 auf 462 im letzten Jahr gesunken. Nachlässigkeit der Eltern und die schlechte Handhabung mit Kindersitzen sind das Hauptproblem, so Keller.
Der Unfall ereignete sich vor zwei Tagen im Zürcher Quartier Schwamendingen. Bei einer Linkskurve öffnete sich die Türe des Wagens, das Kind fiel aus dem Auto auf die Strasse und wurde vom nachfolgenden Fahrzeug überfahren. Zwei Stunden später erlag das Kind im Spital seinen Verletzungen.
Meldungen im Tagesverlauf
- Einigung in Griechenland mit IWF und EU auf Sparplan
- Jahrgangsbester Kopilot: Prinz Harry kann steuern und feuern
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Russi: «Olympiasieger wird ein verdienter Sieger sein»
- «Accola Valley» im Kaukasus-Gebirge
- Zu Fuss aufs Empire State Building – in 10 Minuten
- Assad lässt weiterhin das syrische Volk töten
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- «Ein Wintermärchen» im Kunsthaus Zürich
- Konjunktur: Die Talfahrt hält an
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Stuart Pearce Interimstrainer von England
- Xenia Tchoumitcheva über Escort-Gerücht: «Das ist völlig absurd!»
- Mubarak-Gelder in der Schweiz bleiben blockiert
- Regeln fürs sichere Eislaufen
- Nico Siegrist leihweise zu Aarau


Neue Banknoten kommen frühestens 2013
38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
Einigung in Griechenland mit IWF und EU auf Sparplan
Zu Fuss aufs Empire State Building – in 10 Minuten
Assad lässt weiterhin das syrische Volk töten
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz


















M. Wurmdichnicht, Grabenschnecke
Verfasst am: 12.10.2009 19:44
Der TCS Experte
Im Blick online:... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Wurmdichnicht, Grabenschnecke
Verfasst am: 12.10.2009 19:43
Der TCS hat keine Ahnung von Kindern.
@O. Stern: In dem Fall hat der Experte vom TCS... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Wurmdichnicht, Grabenschnecke
Verfasst am: 12.10.2009 4:23
Die Mutter hatte keine Ahnung von Kindern.
Der Kleine war 3-jährig. Er ist über ein 7 und... mehr
Zustimmen — 10 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten