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Finma-Chef: «Grossbanken müssen liquidiert werden können»

Samstag, 10. Oktober 2009, 12:11 Uhr

Der Chef der Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) hält Regeln zur Liquidation von Grossbanken notwendig: Eugen Haltiner plädiert für die Schaffung eines globalen Konkursverfahrens, um internationale Banken im Notfall zu zerlegen.

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Das Risiko, dass in einer nächsten grossen Krise wiederum der Staat grosse Finanzinstitute retten müsse, werde durch veränderte Anforderungen an Eigenkapital und Liquidität der Banken reduziert, sagte Haltiner in einem Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger» und dem «Bund».

Man sei auf gutem Weg dazu, hierfür globale Standards einzuführen. Generell näherten sich die europäischen Staaten in Sachen Kapitalvorschriften einem Konsens an, sagte Haltiner, der diese Woche als Gastgeber der in Basel stattfindenden Konferenz der Börsenaufsichten fungierte.

Die Ergebnisse seien aber noch nicht mit den USA abgestimmt. Generell liessen sich die Amerikaner nicht so gern in internationale Regelwerke einbinden, sagte Haltiner.

Der Finma-Präsident rechnet mit der Einführung global gültiger Regeln innert fünf Jahren. Per Ende Jahr erarbeite der Basler Ausschuss der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) seine Ziele.

Ende 2010 sollten verbindliche Eckwerte vorliegen. Die Bestimmungen müssten weltweit harmonisiert sein und dürften beispielsweise grössere Banken nicht benachteiligen, so Haltiner.

(sda/godc)

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H. Bernoulli, Zürich

Verfasst am: 11.10.2009 0:23

Bemerkenswerter

vorschlag von Joseph E. Stiglitz zur... mehr

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U. Keller, Klaeng

Verfasst am: 10.10.2009 22:01

Endlich

Endlich hat es auch Haltiner und seine FINMA... mehr

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