International
Irlands Wahlresultat freut europäische Politiker
Nach dem deutlichen Ja der Iren zum Reformvertrag hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso mit grosser Erleichterung reagiert. Gleichzeitig rief er die Staatschefs Tschechiens und Polens zum Handeln auf.
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«Jetzt, da alle Mitgliedstaaten dem Vertrag von Lissabon demokratisch zugestimmt haben, muss der Vertrag so schnell wie möglich auch in Polen und Tschechien ratifiziert werden», sagte Barroso in Brüssel.
Nach einer «langen, intensiven Debatte» hätten die Iren dem Vertrag «mit einem überwältigenden Ja» zugestimmt. «Das ist ein grossartiger Tag für Irland und für Europa.» Irland habe begriffen, welche Rolle die Europäische Union bei der Bewältigung der Folgen der Wirtschaftskrise gespielt habe, so Barroso.
Von einem guten Tag sprach auch der schwedische Regierungschef und amtierende EU-Ratspräsident Fredrik Reinfeldt. Er versprach zugleich, sein Land werde sich für eine rasche Ratifizierung des Vertrags durch Tschechien und Polen einsetzen.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy lobte das Wahlresultat als entscheidenden Schritt zur Umsetzung des Lissabon-Vertrags. Er hoffe, dass Tschechien und Polen das Abkommen so schnell wie möglich unterschreiben würden, so dass der Vertrag noch vor Ende Jahr in Kraft treten könne.
Anlässlich des Tages der deutschen Wiedervereinigung betonte auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel höchste Zufriedenheit Deutschlands mit dem Abstimmungsresultat in Irland.
(sda/ap/ammu)
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