Archiv vom 03.10.2009 - International
Druck auf Berlusconi wächst
Mit scharfen Worten hat die Organisation Reporter ohne Grenzen Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi zur Achtung der Pressefreiheit aufgefordert. Berlusconi stehe kurz davor, in die Liste der «Feinde der Pressefreiheit» aufgenommen zu werden. Dies sagte der Generalsekretär der Organisation, Jean-François Julliard, in Rom, wo für heute eine Gross-Demonstration für die Verteidigung der Pressefreiheit geplant ist. mehr
Fehlende Ressourcen bei Bergungsarbeiten
Nach dem Erdbeben und Tsunami vor den Samoa-Inseln im Südpazifik kommen die Rettungskräfte nur spärlich voran. Bergungsteams aus Neuseeland melden einen Mangel an Helfern und Geräten um die Opfer zu bergen. Immer wieder werden Leichen an Land gespült. mehr
Neue schwarze Liste bei G20 in Arbeit
Die G20 erwägen laut dem britischen Finanzminister Alistair Darling eine schwarze Liste von Ländern mit einer zu lockeren Finanzmarktregulierung. Ähnlich wie beim Vorgehen gegen «Steueroasen» sollten die aufgelisteten Länder mit Strafen belegt werden. mehr
Italiener demonstrieren für Pressefreiheit
Mehrere 10'000 Journalisten, Gewerkschafter und Bürger haben in Rom für Medienfreiheit und gegen «Einschüchterungsversuche» durch Ministerpräsident Silvio Berlusconi demonstriert. Sie warfen ihm vor, kritische Berichterstattung zu unterdrücken. mehr
Nach Schlammlawine in Sizilien bereits 21Tote
Auf Sizilien steigt die Zahl der Opfer nach den verheerenden Schlammlawinen in den Vororten der Hafenstadt Messina. Im Süden der Stadt bargen Feuerwehr und Zivilschutz inzwischen 21 Leichen. 30 Personen werden noch vermisst. mehr
UNO: Bis zu 4000 Verschüttete auf Sumatra
Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra rechnen die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz immer noch mit bis zu 4000 Verschütteten. «Wir schätzen, dass noch zwischen 3000 und 4000 Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude begraben sind», sagte UNO-Hilfskoordinator El Mostafa Benlamlih. mehr
Erste Todesopfer durch Taifun «Parma»
Der Taifun «Parma» hat die nördlichen Inseln der Philippinen mit schweren Regenfällen und extremem Wind überzogen. Die stark bewohnten Gebiete um die Hauptstadt Manila verschonte der Sturm jedoch. Derweil wurden erste Todesopfer gemeldet. mehr
Irland stimmt EU-Reformkurs zu
Irland hat dem Vertrag von Lissabon beim zweiten Anlauf mit 67,1 Prozent zugestimmt. Dies gab die Wahlkommission nach Auszählung aller Stimmen bekannt. Ministerpräsident Brian Cowen erklärte bereits zuvor formell den Sieg für das Lager der Befürworter. mehr
Bomben-Terror in Athen
Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Griechenland sind am Freitagabend am Rande einer Wahlkampfveranstaltung von Regierungschef Konstantinos Karamanlis in Athen zwei kleine Bomben explodiert. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. mehr
Irak: Erfolg für Terroristen-Jäger
Irakische Sicherheitskräfte haben bei Mossul im Norden des Irak mehr als 150 mutmassliche Extremisten festgenommen, darunter Mitglieder der Terrornetzwerks El-Kaida. mehr
4108 Tote durch Schweinegrippe
Der Schweinegrippe sind bisher mehr als 4100 Menschen in 191 Ländern zum Opfer gefallen. Nach den jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben an dem Virus A (H1N1) seit dessen erstem Auftreten im März «mindestens 4108» Menschen. Mehr als 340'000 Menschen infizierten sich mit dem Erreger, wie die Organisation mitteilte. Die Schweiz ist bisher glimpflich davongekommen, meinen Experten. mehr
Warschauer-Ghetto-Kämpfer Edelman ist tot
Der letzte überlebende Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto 1943, Marek Edelman, ist tot. Edelman starb im Alter von 87Jahren in Warschau, wie die polnische Zeitung «Gazeta Wyborcza» auf ihrer Internetseite berichtete. mehr
Irlands Wahlresultat freut europäische Politiker
Nach dem deutlichen Ja der Iren zum Reformvertrag hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso mit grosser Erleichterung reagiert. Gleichzeitig rief er die Staatschefs Tschechiens und Polens zum Handeln auf. mehr
Irisches «Ja»: Europa quo vadis?
Auch nach der Zustimmung bei der Volksabstimmung in Irland kann der EU-Reformvertrag von Lissabon noch nicht sofort in Kraft treten. Dies ist erst möglich, wenn der EU-Vertrag auch von Polen und Tschechien ratifiziert wurde. mehr
















